Goodbye Deutschland Folge 20 – Chaos im Modeladen (09.03.2026)

Sendetermin: Montag, 09. März 2026, 22:55 Uhr auf VOX Protagonisten: Anastasia Hirsch und Chris Kühn Ziel: Zürich, Schweiz

Worum geht es in Folge 20?

In der Schweiz kämpfen Anastasia Hirsch und Chris Kühn gegen seine drohende Ausweisung und suchen dringend rechtlichen Beistand. Trotz Schulden wagen sie die Eröffnung eines zweiten Modeladens, um einen Neuanfang mit ihrem Sohn Angelo zu starten. Der geplante Neuanfang gerät ins Chaos: Vorbereitungen misslingen, Kunden warten – und plötzlich steht die Polizei im Laden.

Die Folge trägt den Titel „Chaos im Modeladen“ und zeigt eines der turbulentesten Kapitel in der Geschichte der Sendung. Selten hat ein Auslandsprojekt so viele Stolpersteine auf einmal geliefert: rechtliche Bedrohung, Schulden, logistisches Durcheinander und ein Polizeieinsatz als dramatischer Höhepunkt.

Wer sind Anastasia Hirsch und Chris Kühn?

Anastasia Hirsch und Chris Kühn verließen Deutschland und eröffneten in Zürich den Hip-Hop-Kleiderladen „I love Fashion“. Dabei war die Schweiz gar nicht ihr eigentliches Ziel: „Wir haben via Google ein Ladenlokal in Amsterdam gesucht, da stießen wir auf den Shop in Zürich“, so Chris.

2011 wagte Anastasia Hirsch mit ihrem Sohn Angelo und Partner Chris Kühn einen kompletten Neustart. Das Paar verlagerte seinen Lebensmittelpunkt in die Schweiz – genauer gesagt nach Zürich. Dort eröffneten die Ex-Stripperin und der Ex-Häftling unter dem Namen „I love Fashion“ einen Laden für Hip-Hop-Kleidung.

Das Paar bringt also von Beginn an eine spannungsgeladene Vorgeschichte mit. Anastasia wollte ihr früheres Leben hinter sich lassen, Chris einen echten Neustart schaffen – und Zürich schien der ideale Ort dafür zu sein.

Die drohende Ausweisung: Das größte Problem

Angeblich steht Chris Kühn kurz vor der Ausweisung, der erste Einspruch wurde bereits abgelehnt. Chris, der mehrmals vorbestraft ist und mit Drogen zu tun hat, hat in der Schweiz keine guten Chancen, ein unbeschwertes und finanziell abgesichertes Leben zu führen.

Das Thema um Chris Kühn sorgt für viel Wirbel. Sogar eine Umfrage mit über 17.000 Schweizern wird ins Leben gerufen, mit der Frage: Sollte Chris ausgewiesen werden? Mehr als 50 Prozent stimmen dabei für „Ja“.

Das ist kein kleines Detail am Rande – das ist eine existenzielle Bedrohung für das gesamte Auswanderungsprojekt. Wenn Chris die Schweiz verlassen muss, bricht das gemeinsame Leben zusammen. Die Kameras sind genau dann dabei, als die Situation auf die Spitze getrieben wird.

Der zweite Modeladen: Traum mit Tücken

Laut der Sendung läuft der erste Laden sehr gut, auch wenn er sich „im Drogenviertel von Zürich“ befindet. Deshalb träumt Anastasia Hirsch schon länger von einem zweiten Laden.

In „Goodbye Deutschland“ eröffnen Chris Kühn und Anastasia Hirsch ihren neuen Laden in der laut VOX „teuren und noblen Altstadt von Zürich“ – das Geschäft liegt im Niederdorf. Anastasia sagt in die Kamera: „Also für uns ist das auch ein Statussymbol, einen Laden im Niederdorf zu haben.“

Trotz Schulden und dem laufenden Rechtsstreit wagen die beiden diesen Schritt. Das ist einerseits mutig, andererseits aus nüchterner unternehmerischer Sicht riskant – was sich in der Folge auch deutlich zeigt.

Polizei im Laden: Der dramatische Moment

Und tatsächlich steht bei der Eröffnung des zweiten Ladens die Polizei vor der Tür. Muss die kleine Familie ihre neue Heimat schon wieder verlassen?

Dieser Moment ist der emotionale Höhepunkt der Folge. Ob der Polizeieinsatz direkt mit der drohenden Ausweisung zusammenhängt oder andere Ursachen hat, bleibt in der Sendung zunächst offen – Spannung ist garantiert.

Die Reaktionen der Zuschauer

Die Folge ist eine der meistdiskutierten in der Geschichte von „Goodbye Deutschland“. Das liegt an mehreren Faktoren:

Viele Zuschauer stehen dem Paar trotz der schwierigen Vergangenheit wohlwollend gegenüber. Unzählige Zuschauer auf VOX fiebern mit, ob es die beiden schaffen oder nicht. Prominente Rapper wie Bushido haben die Auftritte auf der Mattscheibe verfolgt und sind von der Szene-Kleidung aus dem „I love Fashion“-Store angetan.

Kritischer sehen es andere: Die Entscheidung, mitten in laufenden Ausweisungsverfahren und mit Schulden einen zweiten Laden zu eröffnen, stößt auf Unverständnis. Der Vorwurf lautet, dass hier das Kameralicht mehr lockt als kaufmännische Vernunft.

Die Online-Abstimmung in der Schweiz mit über 17.000 Teilnehmern zeigt zudem, dass die Geschichte längst nicht mehr nur ein TV-Thema ist – sie berührt echte gesellschaftliche Debatten rund um Einwanderung, Strafregister und zweite Chancen.

Wie geht es Anastasia und Chris heute?

Chris und Anastasia entschieden sich, gegen die drohende Ausweisung vorzugehen. Mit Unterstützung eines Anwalts legten sie Beschwerde ein – mit Erfolg. Die Beschwerde wurde akzeptiert – Chris durfte in der Schweiz bleiben.

Doch die Geschichte endet nicht in Zürich. Wie auf dem Instagram-Kanal von „Goodbye Deutschland“ auf Nachfrage von Fans mitgeteilt wurde, sind Chris Kühn und Anastasia Hirsch mittlerweile nach Thailand gezogen. Wann genau der Umzug stattfand, ist öffentlich nicht detailliert dokumentiert. Einige Jahre nach den turbulenten Ereignissen in der Schweiz entschieden sie sich für einen erneuten Neustart – diesmal in Südostasien.

Das letzte öffentlich sichtbare Foto mit Anastasia stammt aus dem Jahr 2020. Ob das Paar noch zusammen ist, bleibt unklar.

Was diese Folge so sehenswert macht

„Chaos im Modeladen“ steht stellvertretend für das, was „Goodbye Deutschland“ auf einzigartige Weise zeigt: das echte Leben hinter dem Auswanderungstraum. Nicht jeder, der ins Ausland zieht, kommt mit einer blütenweißen Weste. Anastasia und Chris stehen für eine Gruppe von Auswanderern, die von einem Neuanfang träumen, weil Deutschland für sie keine Perspektive mehr bereithält – und die genau das in einem anderen Land suchen: nicht Luxus, sondern Normalität.

Ob man ihr Vorgehen gut findet oder nicht: Die Folge zeigt, dass die Schweiz als Auswanderungsziel besonders hohe Anforderungen stellt. Das Einwanderungsrecht ist streng, Vorstrafen werden konsequent bewertet, und behördliche Hürden sind real – unabhängig davon, wie sympathisch man als Person rüberkommt.

Auswandern in die Schweiz: Was du wissen solltest

Die Geschichte von Anastasia und Chris macht deutlich, worauf du bei einer Auswanderung in die Schweiz besonders achten musst:

Aufenthaltsgenehmigung: Als EU-Bürger hast du zwar grundsätzlich ein Recht auf Freizügigkeit, aber Vorstrafen können zur Ausweisung führen – die Schweiz ist kein EU-Mitglied und wendet eigene Regeln konsequent an.

Selbstständigkeit: Wer in der Schweiz ein Unternehmen gründen will, braucht ein tragfähiges Konzept. Die Lebenshaltungskosten – und damit auch die Betriebskosten – sind deutlich höher als in Deutschland.

Sprache: In Zürich wird Schweizerdeutsch gesprochen. Wer nur Hochdeutsch mitbringt, wird im Alltag und im Kundenkontakt schnell merken, dass das eine eigene Herausforderung ist.

Rechtsbeistand: Wer mit Aufenthaltsfragen kämpft, sollte frühzeitig einen auf Schweizer Migrationsrecht spezialisierten Anwalt hinzuziehen – nicht erst dann, wenn der erste Einspruch bereits abgelehnt wurde.

Hilfen für einen sorglosen Umzug in die Schweiz

Nachfolgend findest du alle Hilfen für deine sorglose Auswanderung in die Schweiz, vom ersten Schritt bis zur erfolgreichen Integration. Die Links führen zu den jeweiligen Angeboten, Hilfen und Dienstleistungen.

Jan Harmening
Jan Harmening
Autor
„Anastasia und Chris gehören zu den Goodbye-Deutschland-Protagonisten, die man so schnell nicht vergisst – nicht wegen eines besonders glamourösen Auswanderungsziels, sondern weil ihre Geschichte so unbequem ehrlich ist. Zwei Menschen mit einer schwierigen Vergangenheit, die trotzdem einen echten Neustart wollen und dafür alles auf eine Karte setzen. Das ist keine Hochglanz-Auswanderung – das ist das echte Leben, mit all seinen Risiken.

Was mich an dieser Folge am meisten beschäftigt: Während andere Auswanderer mit Sprachbarrieren oder Heimweh kämpfen, steht bei Chris und Anastasia das gesamte Projekt auf dem Spiel – rechtlich, finanziell, persönlich. Die Schweiz gibt keine zweite Chance aus Kulanz. Wer dorthin auswandert, muss die Spielregeln kennen und einhalten. Das gilt besonders dann, wenn die eigene Biografie keine Fehler mehr erlaubt.

Suchst Du noch weitere Tipps zu deinen Auswanderungsplänen? Kontaktiere mich gerne. Wenn Dir unser kostenloser Service gefällt, würden wir uns sehr über eine positive Bewertung freuen!“

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