Goodbye Deutschland Folge 3 (12.01.2026): Sansibar & Mallorca – Vier Schicksale zwischen Traum und Realität ✓

Zwei Kontinente, vier Geschichten, eine Grundfrage: Wie weit gehst du für dein Glück im Ausland? Die dritte Folge der Goodbye-Deutschland-Staffel 2026, ausgestrahlt am 12. Januar auf VOX, ist mit über zwei Stunden Laufzeit eine der aufwendigsten Episoden des Jahresbeginns. Im Fokus stehen vier Protagonisten, die du aus früheren Folgen kennst – und die alle gerade an einem Scheideweg stehen. Auf Sansibar kämpft Levke Kersting um ihre Scheidung und findet dabei unerwartete Liebe, während Melanie Sitter nach Unruhen und dem Weggang ihrer Tochter ums Überleben kämpft. Auf Mallorca steckt Peggy Jerofke mitten im teuren Hochzeitsfieber, und Caro Robens wagt mit fast 50 Jahren ein riskantes Bodybuilding-Comeback.

Kurzüberblick: Was passiert in Folge 3?

Folge 3 zeigt keine Neuankömmlinge, sondern etablierte Goodbye-Deutschland-Gesichter in neuen Krisen. Das macht sie besonders interessant: Du siehst, wie das Auslandsleben wirklich aussieht – nicht in den ersten euphorischen Wochen, sondern nach Jahren. Die Erkenntnis, die sich durch alle vier Geschichten zieht: Das Ausland verzeiht keine halbe Vorbereitung, keine falschen Erwartungen und keine ungelösten Probleme, die man mitgebracht hat.

Levke Kersting auf Sansibar: Scheidung, Korruption und neue Liebe

Wer ist Levke Kersting?

Levke Kersting ist seit mehreren Jahren ein gut bekanntes Gesicht bei Goodbye Deutschland. Die heute 39-Jährige wagte ihren Schritt nach Sansibar – und verliebte sich dort in Amossi (Amosi Donard Deus Ndamajaza), einen Einheimischen aus dem Sukuma-Stamm. Nach nur wenigen Monaten Ehe zerbrach die Beziehung. Levke war überzeugt, dass Amosi in erster Linie ihr Geld geliebt hatte – nicht sie als Person. Eine Trennung, die Zuschauer lange beschäftigt hatte und nun endlich ihren offiziellen Abschluss finden soll: durch die Scheidung.

Die Scheidung auf Sansibar: teuer, nervenaufreibend, gefährlich

Was in Deutschland ein bürokratischer Prozess ist, wird auf Sansibar zum Nervenkrieg. Die Scheidung von Amossi gestaltet sich als Nervenprobe voller Korruption, Angst und ungewisser Kosten. Levke muss sich durch ein System kämpfen, das für ausländische Frauen wenig Unterstützung bereithält – und das dabei auf Schritt und Tritt Geld zu fordern scheint. Hinzu kommt eine rechtliche Grauzone: Solange die Scheidung nicht rechtskräftig ist, kann ihr neuer Freund Moe nicht offiziell bei ihr einziehen. Die Situation belastet sie enorm.

Der Lichtblick: Tänzer Moe

Mitten in all dem Stress passiert etwas Unerwartetes, das die Folge emotional aufhellt: Levke verliebt sich in Moe, einen Tänzer, der ihr nach eigener Aussage das Herz heilt und ihre Zukunftspläne neu beflügelt. Die Beziehung zeigt eine Levke, die trotz allem ihren Optimismus nicht verloren hat. Sie hält an Sansibar fest – und an der Hoffnung auf ein stabiles Leben dort, wenn erst die Last der gescheiterten Ehe von ihr genommen ist.

Wie geht es Levke heute?

Levke lebt weiterhin auf Sansibar. In sozialen Medien gibt sie nur ausgewählte Einblicke, doch der Eindruck ist eindeutig: Sie wirkt gefestigt, reflektiert und angekommen – bei sich selbst. Sie hat ihre Erfahrungen sogar in einem Ratgeber mit dem Titel „Lieb mich nicht kaputt – Mein Comeback nach toxischer Liebe“ verarbeitet, um anderen Menschen zu helfen. Ob sie noch mit Moe zusammen ist, lässt sich öffentlich nicht mit Sicherheit sagen.


Melanie Sitter auf Sansibar: Hotel leer, Restaurant in der Krise, Tochter weg

Wer ist Melanie Sitter?

Melanie Sitter ist 2021 aus München nach Sansibar ausgewandert – und zwar ohne Mann, ohne Drama, ohne Liebesgeschichte. Die heute 37-Jährige hat sich auf der Insel ein kleines Hotel namens „Green Ocean Zanzibar“ aufgebaut, komplett in Eigenregie. Ihr Erfolgsrezept, das sie selbst so formuliert: „Ich mache mich nicht abhängig von anderen Leuten. Ich habe das alles alleine gemacht.“ Kein gemeinsam erworbenes Grundstück mit einem Einheimischen, kein riskanter Partner – Melanie steht für einen der nüchternsten, pragmatischsten Auswanderer-Ansätze, den Goodbye Deutschland je gezeigt hat.

Das neue Projekt: Restaurant „Banana la Mama“

In Folge 3 sehen wir Melanie in einer ihrer härtesten Phasen. Ihr Hotel ist kaum gebucht, und sie setzt deshalb alles auf ihr neues Projekt: das Restaurant „Banana la Mama“, das frischen Schwung und neue Einnahmen bringen soll. Kaum eröffnet, bricht alles ein – buchstäblich.

Unruhen auf Sansibar: externer Schock trifft ein

Was Melanie trifft, hat sie nicht vorhersehen können: Landesweite Unruhen legen den Tourismus auf Sansibar lahm. Touristen bleiben aus, Einnahmen brechen weg – ein Szenario, das jeden Unternehmer treffen kann und das besonders schmerzhaft ist, wenn man gerade ein neues Lokal eröffnet hat. Das zeigt eindrücklich, was viele angehende Auswanderer vergessen: Du kannst deinen eigenen Einsatz kontrollieren, aber nicht das politische und gesellschaftliche Umfeld deines Ziellandes.

Tochter Malia kehrt nach Deutschland zurück

Zu dem geschäftlichen Druck kommt ein persönlicher Einschnitt: Melanies Tochter Malia hat sich abgewandt und ist nach Deutschland zurückgezogen. Für eine Frau, die alles alleine aufgebaut hat und dabei auch ihre Familie mitziehen wollte, ist das ein tiefer Schmerz. Melanie gibt trotzdem nicht auf – weder für ihre Töchter noch für ihre Zukunft auf der Insel.

Was Melanies Geschichte so wertvoll macht

Melanie ist das seltene Gegenbild zum klassischen Goodbye-Deutschland-Klischee. Keine Liebesgeschichte, die schiefgeht. Kein naiver Businessplan ohne Zahlen. Stattdessen: nüchterner Aufbau, Eigenverantwortung, Ausdauer. Dass es ihr trotzdem gerade schwerfällt, liegt nicht an falscher Planung, sondern an äußeren Faktoren. Das macht ihren Fall umso lehrreicher – weil er zeigt, dass man trotz guter Vorbereitung von Ereignissen erwischt werden kann, die man nicht steuern kann.


Peggy Jerofke & Steff Jerkel auf Mallorca: Traumhochzeit mit sechsstelligem Preisschild

Wer sind Peggy und Steff?

Peggy Jerofke (49) und Steff Jerkel (56) sind das wohl bekannteste Paar in der Geschichte von Goodbye Deutschland. Seit 2008 leben sie dauerhaft auf Mallorca und haben sich in Cala Rajada ein Leben und eine Gastro-Existenz aufgebaut. Peggy betreibt das „Tiki Beach Mallorca“, das Paar hat eine gemeinsame Tochter Josephine. Nach 25 Jahren Partnerschaft hatte Steff sich Ende 2024 endlich getraut und Peggy einen Heiratsantrag gemacht – ein Moment, der Millionen Zuschauer zu Tränen rührte.

Das Hochzeitsfieber und seine Tücken

In Folge 3 steckt Peggy mitten in der Planung – und die entwickelt sich rasch zur Zerreißprobe. Peggys Vorstellungen sind opulent: eine der luxuriösesten Locations auf Mallorca, rund 70 Gäste, Champagnerturm, üppiger Blumenschmuck, ein 8.100 Euro teurer Spiegelteppich als Deko-Element. Steff reagiert mit einem Mix aus Schock und Humor: „Da hab‘ ich gemerkt, wie mir das Blut aus’m Gesicht gelaufen ist.“ Die Gesamtkosten summieren sich auf eine sechsstellige Summe – womöglich müsste das Paar sogar sein Haus beleihen.

Hinzu kommen Terminchaos und Location-Stress: Ihr Wunschdatum, der 26. Juni, war anfangs blockiert, was das Paar schon dazu brachte, über Alternativen nachzudenken. Erst kurz vor Drehschluss klärt sich die Situation.

Was macht Peggys Hochzeitsplanung so sehenswert?

Wer Peggy und Steff kennt, weiß: Hinter dem Drama steckt immer echte Substanz. Die beiden haben Krisen durchgestanden, die andere Paare zerrissen hätten – geschäftliche Rückschläge, persönliche Tiefpunkte, jahrelange Höhen und Tiefen vor laufender Kamera. Dass die Hochzeit nach 27 Jahren gemeinsamer Geschichte jetzt kommen soll, ist für viele Stammzuschauer ein lang ersehnter Moment. Dass Peggy dabei nicht auf Sparflamme kochen will, versteht jeder, der sie kennt.

Das Update: Hochzeit am 26. Juni 2026

Der geplante Termin steht: Am 26. Juni 2026 soll die freie Zeremonie stattfinden, gefolgt vom Standesamt. Fans dürfen gespannt sein, ob spätere Folgen der Staffel den großen Tag zeigen werden.


Caro & Andreas Robens auf Mallorca: Bodybuilding mit 50, Brust-OP und Beziehungsstress

Wer sind die Robens?

Caro und Andreas Robens sind seit über 14 Jahren auf Mallorca und betreiben dort ein Fitnessstudio. Caro, ehemalige Erzieherin aus Wuppertal, hat sich durch ihre Bodybuilding-Karriere vollständig neu erfunden – von der „grauen Maus“ zur muskulösen Wettkampf-Athletin. Das Paar polarisiert: Der Umgangston zwischen Andreas und Caro wirkt auf viele Zuschauer hart und direkt, andere sehen darin eine eigene Form der Nähe.

Caros großes Comeback: Wettkampf mit fast 50

In Folge 3 setzt sich Caro ein Ziel, das ihr gesamtes Umfeld in Atem hält: Mit fast 50 Jahren will sie zurück auf die Bodybuilding-Bühne. Ihr Plan: ein Jahr Training, strenge Diät, maximale Disziplin. Ihre eigenen Worte dazu: „Ich möcht‘ meinen Körper noch mal so richtig in Form bringen wie unter 40 … und ich möcht‘ mir noch einmal zeigen, dass ich das auch mit fast 50 noch mal schaffe.“

Andreas zeigt sich grundsätzlich begeistert, berät sie intensiv in Ernährungsfragen und betont: Eiweiß sei jetzt das Wichtigste. Weniger einverstanden ist er mit Caros Plan, während der Trainingsphase ihre fast 16 Jahre alten Brustimplantate austauschen zu lassen. Die OP und die anschließende Regenerationszeit könnten das Training zurückwerfen – ein reales Risiko, das Andreas sichtlich Sorgen macht.

Der Körper-Kommentar und der Sturm danach

Eine Szene der Folge löst unter Zuschauern hitzige Diskussionen aus: Andreas bezeichnet Caro öffentlich als „dick“ – ein Kommentar, der für einen Aufschrei sorgt. Caro nimmt es mit einer Gelassenheit hin, die viele Beobachter verblüfft. Der Umgangston des Paares wirkt auf Außenstehende hart, fast verletzend. Fans und Kritiker streiten seitdem: Ist das liebevoller Bodybuilder-Jargon unter Gleichgesinnten – oder ein Übergriff, der vor der Kamera nichts zu suchen hat? Die Antwort hängt stark davon ab, wie gut man das Paar kennt.

Finanzielle Sorgen und das Risiko dahinter

Das Bodybuilding-Comeback kostet nicht nur körperliche Kraft, sondern auch Geld – für die OP, das Training, die Ernährung. In einer Phase, in der das Paar ohnehin mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert ist, wirkt Caros Entschlossenheit auf manche besorgniserregend, auf andere bewundernswert. Was unbestreitbar ist: Caro lässt sich von nichts abbringen.


Reaktionen und Meinungen der Zuschauer

Folge 3 war die meistgesehene Episode der frühen 2026er Staffel. Sie erreichte 0,84 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 3,9 Prozent – der beste Wert des untersuchten Zeitraums. Besonders bei der werberelevanten Zielgruppe schnitt die Folge stark ab: 0,29 Millionen Zuschauer bedeuteten 7,5 Prozent Marktanteil. Das ist kein Zufall: Mallorca als Schauplatz zieht beim deutschen Publikum konsequent – und Stammgesichter wie die Robens und Peggy & Steff haben eine treue Fangemeinde.

Der Körper-Kommentar von Andreas gegenüber Caro spaltete die Zuschauer am deutlichsten. Während ein Teil empört reagierte, verteidigten ihn viele Fans als typischen Robens-Stil. Die Levke-Geschichte berührte viele, weil sie zeigt, dass Sansibar auch abseits des Strand-Klischees ein kompliziertes Pflaster ist – vor allem für Frauen, die sich rechtlich gegen lokale Strukturen durchsetzen müssen. Melanies Geschichte wurde in der Breite weniger diskutiert, aber von Zuschauern, die die Sendung seit Jahren verfolgen, als einer der authentischsten und nüchternsten Goodbye-Deutschland-Beiträge überhaupt gewürdigt.


Was du aus Folge 3 lernst

Vier sehr unterschiedliche Charaktere – und doch verbindet sie eine gemeinsame Erkenntnis: Auswandern ist kein einmaliger Akt, sondern ein dauerhafter Prozess. Levke muss rechtliche Systeme überwinden, die für sie als Ausländerin nicht gebaut wurden. Melanie trifft ein politischer Schock, den sie nicht vorhersehen konnte. Peggy und Steff zeigen, dass selbst nach fast zwei Jahrzehnten im Ausland neue Herausforderungen warten – und dass eine Hochzeit auf Mallorca alles andere als unkompliziert ist. Caro beweist, dass körperliche und unternehmerische Ziele auf Dauer ohne Rücksicht auf Gesundheitsrisiken nicht nachhaltig sind.


Sansibar auswandern: Was du wissen musst

Sansibar – offiziell ein halbautonomer Teil Tansanias – ist ein exotisches, aber anspruchsvolles Auswanderungsziel. Die Insel lebt vom Tourismus, was bedeutet: Dein Einkommen hängt direkt von der politischen Stabilität und der Buchungslage ab. Politische Unruhen, wie Melanie sie erlebt hat, sind historisch keine Seltenheit. Eigentum für Ausländer ist auf Sansibar komplex geregelt, gemeinsame Grundstücke mit Einheimischen können rechtlich problematisch werden. Das Rechtssystem unterscheidet sich fundamental vom deutschen – wer wie Levke in eine lokale Ehe geht, muss sich vor der Scheidung rechtlich absichern. Alles Wichtige zum Auswandern nach Tansania und auf Sansibar findest du in unserem ausführlichen Länderguide.


Wo kannst du die Folge nachschauen?

Die Folge vom 12. Januar 2026 ist in der RTL+ Mediathek verfügbar. Einige Inhalte stehen kostenlos zur Verfügung, für andere ist ein RTL+ Abonnement erforderlich.


Alle Folgen von Goodbye Deutschland 2026

Du möchtest keine Folge verpassen? In unserem Goodbye-Deutschland-Überblick findest du alle Folgen der 2026er Staffel mit Sendedaten, Themen und unseren Beiträgen dazu.


Fazit: Folge 3 – Viel Erfahrung, neue Krisen

Folge 3 ist eine der stärksten Episoden der Staffel – nicht wegen spektakulärer Erstauswanderungen, sondern wegen der Tiefe, die entsteht, wenn man Menschen über Jahre begleitet. Levke zeigt, dass man trotz toxischer Beziehungen einen Neuanfang wagen kann. Melanie zeigt, dass seriöse Planung allein nicht vor äußerem Chaos schützt. Peggy und Steff zeigen, dass Liebe und Durchhaltewillen am Ende belohnt werden. Und Caro zeigt, dass Entschlossenheit bewundernswert ist – aber auch Grenzen kennen sollte. Vier Geschichten, die zusammen ein ehrliches Bild davon zeichnen, was es heißt, sein Leben im Ausland aufzubauen.

Alles für deinen sorglosen Umzug ins Ausland

Jan Harmening
Jan Harmening
Autor

„Melanies Geschichte spricht mich am meisten an – weil sie zeigt, dass man alles richtig machen kann und trotzdem von externen Faktoren erwischt wird. Politische Unruhen, leeres Hotel, weggebuchte Saison: Das ist kein Versagen, das ist das Risiko, das jeder Selbstständige im Ausland trägt. Wer das nicht einkalkuliert – finanziell wie emotional – wird früher oder später in genau dieser Situation stecken. Ich habe ähnliche Momente selbst erlebt, und das Einzige, was dann hilft, ist ein Puffer und die Bereitschaft, die Situation nüchtern zu analysieren statt zu dramatisieren.

Levkes Scheidungsdrama illustriert dagegen ein Thema, das viele unterschätzen: Rechtssysteme im Ausland funktionieren nicht wie zu Hause – und bei Ehen mit Einheimischen in Ländern wie Tansania kann das zur echten Falle werden. Bevor du eine Ehe in einem Land eingehst, dessen Rechtssystem du nicht kennst, solltest du zumindest wissen, wie eine Scheidung dort abläuft. Das klingt nüchtern – ist aber schlicht notwendig.

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