Auswandern nach Spanien 2026: Ratgeber und Anleitung ✓

Spanien 🇪🇸 ist beliebt bei vielen Auswanderern. Aufgrund seiner Kultur und Küche, seines Klimas sowie der guten sozialen Beziehungen und Sicherheit zählt Iberien zu den Ländern mit der höchsten Lebensqualität ☺. In diesem Ratgeber erhältst du Anleitung zu Einwanderung, Leben und Arbeiten in Spanien, die Chancen und Vorteile wie auch die Herausforderungen und Nachteile, alles für Deinen erfolgreichen Neuanfang im Abendland ✔️

George Orwell (britischer Schriftsteller): „Ich habe in Spanien wunderbare Dinge gesehen… Ich hoffe, dass ich zurückkehren kann.“

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Für EU-Bürger: Kein Visum nötig, freie Niederlassung dank EU-Freizügigkeit
  • NIE-Nummer: Pflicht für fast alle Behördengänge, Bankkonten und Verträge
  • Empadronamiento: Anmeldung bei der Gemeinde innerhalb von 3 Monaten erforderlich
  • Beckham Law: Nur 24 % Steuern auf spanische Einkünfte für Neuzugezogene (6 Jahre lang)
  • Lebenshaltungskosten: Ca. 820 bis 1.100 €/Monat für Singles, 20 bis 30 % günstiger als Deutschland
  • Mindestlohn 2026: 1.184 €/Monat (14 Monatsgehälter)
  • Klima: Über 300 Sonnentage im Jahr in vielen Regionen
Brunnen in Andalusien, Spanien
Leben in Spanien – Brunnen in Andalusien

Inhalt: Was du hier findest

Chancen: Warum nach Spanien auswandern?

Spanien zieht jedes Jahr tausende Deutsche an, die ihren Lebensmittelpunkt auf die iberische Halbinsel verlegen möchten. Die Vorteile und Gründe dafür sind vielfältig und überzeugend:

Das milde Mittelmeerklima mit über 300 Sonnentagen im Jahr, besonders in Regionen wie der Costa del Sol oder den Balearen, ist ein Hauptgrund für viele Auswanderer. Die Wintermonate sind deutlich milder als in Deutschland, was besonders für Menschen mit Erkrankungen wie Rheuma wohltuend sein kann. Die Temperaturen bewegen sich zwischen angenehmen 15 °C im Winter und 30 bis 40 °C im Sommer.

Obwohl die Preise in beliebten Touristenregionen und Großstädten gestiegen sind, liegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten oft noch etwa 20 bis 30 % unter dem deutschen Niveau. Hier ein Überblick über die wichtigsten monatlichen Kosten:

KostenpunktGroßstadt (Madrid, Barcelona)Kleinere Städte/Land
Miete (1-Zimmer-Wohnung)ca. 800–1.200 €ca. 500–700 €
Lebensmittelca. 200–250 €ca. 150–200 €
Nebenkosten (Strom, Wasser, Internet)ca. 100–150 €ca. 80–120 €
Öffentliche Verkehrsmittelca. 40–50 €ca. 30–40 €
Gesamtbudget Singleca. 1.100–1.500 €ca. 820–1.100 €

Besonders Lebensmittel, Restaurantbesuche und öffentliche Verkehrsmittel sind günstiger. Eine einfache Fahrt mit Bus oder Metro kostet etwa 1,50 €, ein Essen für zwei Personen im Restaurant oft nur 25 bis 40 €.

Das spanische „mañana“-Prinzip und die generell entspanntere Lebenseinstellung können eine wohltuende Abwechslung zum deutschen Alltag sein. Die Spanier verstehen es, Arbeit und Freizeit in ein angenehmes Gleichgewicht zu bringen. Das Leben findet oft draußen statt – in Straßencafés, auf Plätzen und bei gemeinsamen Mahlzeiten.

Von traumhaften Stränden über beeindruckende Gebirgslandschaften bis hin zu historischen Städten – Spanien bietet eine enorme landschaftliche und kulturelle Vielfalt auf vergleichsweise kleinem Raum. Hinzu kommen die Balearen mit Mallorca, die Kanarischen Inseln und über 2.000 Kilometer Küste.

Das Land verfügt über ein modernes Gesundheitssystem (Sistema Nacional de Salud), ein gut ausgebautes Verkehrsnetz mit Hochgeschwindigkeitszügen (AVE) und schnelles Internet auch in vielen ländlichen Regionen.

Mit dem sogenannten Beckham Law können Neuzugezogene unter bestimmten Voraussetzungen nur 24 % Steuern auf ihre spanischen Einkünfte zahlen – und das sechs Jahre lang. Ausländische Einkünfte bleiben dabei sogar steuerfrei. Mehr dazu im Abschnitt Beckham Law.

In vielen Regionen Spaniens gibt es bereits etablierte deutsche Communities, was den Einstieg erleichtern kann – von deutschsprachigen Ärzten bis hin zu Vereinen und Netzwerken.

Welche Herausforderungen gibt es in Spanien?

Das Leben in diesem südeuropäischen Land bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Wenn du gut vorbereitet bist, kannst du die Nachteile als Expat jedoch meistern und dein Auswanderungsvorhaben erfolgreich umsetzen.

Die spanische Bürokratie unterscheidet sich erheblich von der deutschen und kann gerade für Neuankömmlinge frustrierend sein. Behördengänge dauern oft länger als erwartet, und viele Formulare sind nur auf Spanisch verfügbar. Für wichtige Dokumente wie die NIE-Nummer (Número de Identidad de Extranjero), Aufenthaltsgenehmigung oder Anmeldung im Gesundheitssystem solltest du Zeit und Geduld mitbringen.

Tipp: Überlege, ob du für die Anfangszeit einen Gestoría (Verwaltungshelfer) engagierst, der dich bei Behördengängen unterstützt und wichtige Dokumente für dich vorbereitet. Die Kosten liegen meist zwischen 50 und 150 € pro Vorgang.

Ohne Spanischkenntnisse wird der Alltag in Spanien – außerhalb der touristischen Hochburgen – schnell zur Herausforderung. Besonders in Behörden, beim Arzt oder beim Immobilienkauf sind Spanischkenntnisse unverzichtbar. Auch für die Integration in die lokale Gemeinschaft ist die Sprache der Schlüssel.

Tipp: Beginne idealerweise schon vor deiner Auswanderung mit dem Spanischlernen und setze den Sprachkurs vor Ort fort. In größeren Städten gibt es auch spezielle Sprachschulen für Ausländer.

Die Arbeitsmarktsituation in Spanien hat sich zwar in den letzten Jahren verbessert, dennoch liegt die Arbeitslosenquote mit etwa 11,3 % (Stand 2025) über dem EU-Durchschnitt. Zudem sind die Durchschnittsgehälter niedriger als in Deutschland:

  • Gesetzlicher Mindestlohn 2026: 1.184 € brutto/Monat (bei 14 Monatsgehältern)
  • Durchschnittliches Jahreseinkommen: ca. 26.949 € brutto
  • Maximale Wochenarbeitszeit: 40 Stunden
  • Maximale Tagesarbeitszeit: 9 Stunden
  • Gesetzlicher Urlaubsanspruch: mindestens 30 Kalendertage

Tipp: Sichere dir idealerweise schon vor der Auswanderung einen Arbeitsplatz oder baue dir ein ortsunabhängiges Einkommen auf. Remote-Arbeit für deutsche Unternehmen oder ein eigenes Online-Business können gute Alternativen sein.

In beliebten Regionen wie Madrid, Barcelona, den Balearen und an der Costa del Sol sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Quadratmeterpreise liegen je nach Region zwischen 1.300 € und 4.400 €. Hinzu kommt, dass der spanische Mietmarkt anders reguliert ist als in Deutschland – Kautionen von zwei Monatsmieten sind üblich.

Wichtig für Immobilienkäufer – das Okupas-Problem: In Spanien gibt es eine Tradition der Hausbesetzung (Okupas). Nicht selten kommt es vor, dass Hausbesetzer in leerstehende Häuser eindringen und die Schlösser austauschen. Fällt dem Eigentümer dies erst nach einigen Tagen auf, bleibt oft nur eine langwierige gerichtliche Räumungsklage. Dieses Thema solltest du bei Ferienimmobilien oder längerer Abwesenheit unbedingt beachten.

Tipp: Recherchiere gründlich die Immobilienpreise in deiner Wunschregion und kalkuliere realistische Kosten für Miete oder Kauf ein. In vielen Fällen lohnt es sich, zunächst eine Mietwohnung zu nehmen und den Immobilienmarkt vor Ort kennenzulernen.

Das spanische Klima variiert je nach Region stark. Während die Sommer in Andalusien oder Madrid extrem heiß werden können (mit Temperaturen über 40°C), können die Winter in Nordspanien oder in höheren Lagen durchaus kalt und regnerisch sein. Die Hitze im Sommer kann für manche Auswanderer eine echte Herausforderung darstellen.

Tipp: Besuche deine Wunschregion möglichst zu verschiedenen Jahreszeiten, um einen realistischen Eindruck vom Klima zu bekommen. Achte bei der Immobiliensuche auf gute Isolierung und Klimaanlagen für den Sommer.

Das spanische Gesundheitssystem (Seguridad Social) funktioniert anders als das deutsche. Zwar gibt es eine staatliche Gesundheitsversorgung, aber als Auswanderer musst du bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um Zugang zu diesem System zu erhalten. Die Versorgung ist gut, allerdings gibt es teilweise Wartezeiten für Facharzttermine.

Tipp: Kläre vor deiner Auswanderung, wie du krankenversichert sein wirst. Für EU-Bürger ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung oft empfehlenswert, besonders wenn du nicht in das spanische Sozialsystem einzahlst.

Der spanische Lebensstil unterscheidet sich in vielen Punkten vom deutschen. Die Tagesabläufe sind anders strukturiert, mit späteren Essenszeiten und einer ausgedehnten Mittagspause (Siesta) in vielen Regionen. Auch das Geschäftsleben folgt oft anderen Regeln als in Deutschland.

Tipp: Sei offen für die kulturellen Unterschiede und versuche, dich anzupassen, statt deutsche Gewohnheiten durchsetzen zu wollen. Gerade die entspanntere Lebensweise ist für viele Auswanderer ein Grund, nach Spanien zu ziehen.

Das spanische Steuersystem ist komplex und unterscheidet sich deutlich vom deutschen. Als Resident in Spanien (mehr als 183 Tage/Jahr) bist du dort steuerpflichtig und musst jährlich eine Steuererklärung abgeben. Besonders bei Immobilienkäufen, Erbschaften oder Kapitalerträgen können erhebliche Steuern anfallen.

Gut zu wissen: Für vermögende Auswanderer gibt es ab einem Vermögen von 3 Millionen Euro eine Vermögenssteuer (Impuesto sobre el Patrimonio) von bis zu 3,5 %. Diese gilt auch für Nutzer des Beckham Law, allerdings nur auf Vermögen, das sich in Spanien befindet.

Tipp: Konsultiere frühzeitig einen Steuerberater, der sich mit den deutsch-spanischen Steuerregelungen auskennt. Eine fundierte Finanzplanung vor der Auswanderung kann spätere böse Überraschungen vermeiden.

Was sollte ich über Spanien wissen?

Im Jahr 2024 wanderten offiziell 8.869 Deutsche nach Spanien aus und 4.954 kamen wieder in ihre Heimat zurück. Innerhalb der 10 Jahre von 2014 bis 2023 emigrierten offiziell  65.971 Deutsche nach Spanien und 52.791 zogen nach Deutschland zurück. Derzeit leben knapp 150.000 Deutsche in Spanien. Beispielsweise gibt es viele deutschsprachige Ärzte. Manche Deutsche haben auch die Staatsbürgerschaft von Spanien angenommen.

In Spanien leben über 5,8 Millionen Ausländer, was etwa zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Die meisten Einwanderer stammen aus Rumänien, Nordafrika, Lateinamerika, dem Vereinigten Königreich und Deutschland.

Sprachliche Vielfalt:

  • Spanisch (Kastilisch): Amtssprache im gesamten Staatsgebiet
  • Katalanisch: In Katalonien, Valencia und auf den Balearen
  • Baskisch: Im Baskenland und Teilen Navarras
  • Galicisch: In Galicien

Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. In Touristengebieten wird teilweise auch Deutsch gesprochen.

Großer Anziehungspunkt für Auswanderer waren in den vergangenen Jahren die Tourismusgebiete. Beliebt sind neben den Kanarischen Inseln mit Gran Canaria und Teneriffa in erster Linie die Balearen, wobei Mallorca schon seit vielen Jahren die Auswanderungsinsel Nr. 1 ist. Auf dem Festland sind Barcelona, Madrid, die Costa del Sol (Málaga, Marbella) und die Costa Blanca (Alicante, Valencia) besonders gefragt.

Fläche: 505.970 km²
Einwohner: 46.320.812 (2024)
Bevölkerungsdichte: 92 E/km²
Staatsform: parlamentarische Erbmonarchie (Flagge/Wappen)
Regierungssystem: parlamentarische Demokratie
Nachbarländer: Portugal, Frankreich, Andorra
Landeshauptstadt: Madrid; 3,2 Mio. Einwohner
Landessprache: Spanisch
Amtliche Regionalsprachen: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch
Religionen:
92 % römisch-katholisch,
0,5 % Muslime,
0,3 % evangelisch,
0,25 % Zeugen Jehovas
Währung: Euro
Telefon Vorwahl: +34
Zeitzone: UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Okt.)

Was sollte ich bei der Einreise und dem Aufenthalt beachten?

Da sich die Einreisebestimmungen für Spanien zu jeder Zeit ändern können, solltest du diese vor deiner Reise bei den offiziellen Stellen überprüfen.

Es gibt Unterschiede je nach Herkunft. Deswegen haben wir nachfolgend eine Unterteilung in Regeln für EU-Bürger oder Schweizer sowie Regeln für Nicht-EU-Bürger gemacht.

Regelung für EU-Bürger oder Schweizer

Die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für EU-Bürger und Schweizer nach Spanien sind relativ einfach und flexibel. Ein Visum ist EU-Bürger und Schweizer nicht erforderlich, da Spanien Teil des Schengen-Raums ist.

  • Reisedokumente: Gültiger Reisepass oder Personalausweis
  • Aufenthaltsdauer: Bis zu 90 Tage ohne Anmeldung möglich
  • Krankenversicherung: Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) empfohlen

Wenn du länger als 90 Tage in Spanien bleiben möchtest, musst du folgende Schritte unternehmen:

1. Empadronamiento (Gemeindeanmeldung)

  • Anmeldung bei deiner Gemeinde (Ayuntamiento)
  • Innerhalb der ersten drei Monate erforderlich
  • Benötigte Unterlagen: Ausweis/Reisepass, Mietvertrag oder Eigentumsurkunde
  • Wichtig: Das Empadronamiento ist Voraussetzung für fast alle weiteren Behördengänge!

2. NIE-Nummer beantragen

  • Die NIE (Número de Identificación de Extranjero) ist deine persönliche Identifikationsnummer
  • Beantragung beim Ausländeramt (Oficina de Extranjeros) oder bei der Nationalpolizei
  • Tipp: Termin frühzeitig online buchen – die Wartezeiten sind oft lang!
  • Benötigt für: Bankkonten, Arbeitsverträge, Mietverträge, Immobilienkäufe, Steuererklärungen

3. Registrierung als EU-Bürger

  • Eintrag ins Zentralregister für Ausländer
  • Du erhältst das „Certificado de Registro de Ciudadano de la Unión“ (grüne Bescheinigung)
  • Diese Bescheinigung enthält deine NIE und dient als Aufenthaltsnachweis

Benötigte Unterlagen für die Registrierung:

  • Je nach Situation: Arbeitsvertrag, Studiennachweis oder Rentenbescheid
  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis
  • Empadronamiento (Meldebescheinigung)
  • Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel (Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen)
  • Krankenversicherungsnachweis

Regelungen für Nicht-EU-Bürger

Für Nicht-EU-Bürger gelten spezifische Einreisebedingungen, die je nach Aufenthaltszweck und Dauer variieren. 

VisumBeschreibungDauer
Schengen-VisumFür Aufenthalte bis 90 Tagemax. 90 Tage in 180 Tagen
Digitale Nomaden VisumFür Remote-Worker mit ausländischem Arbeitgeber12 Monate, verlängerbar auf 5 Jahre
ArbeitsvisumMit Arbeitsvertrag eines spanischen UnternehmensJe nach Vertrag
StudienvisumFür Studierende an spanischen HochschulenStudiendauer
Rentnervisum (D7)Für finanziell unabhängige Rentner1 Jahr, verlängerbar
UnternehmervisumFür Firmengründer mit GeschäftsplanVariabel

Das 2023 eingeführte Visum für digitale Nomaden ist besonders attraktiv:

Voraussetzungen:

  • Remote-Arbeit für ausländisches Unternehmen oder selbstständig mit Auslandskunden
  • Mindesteinkommen: ca. 2.762 €/Monat
  • Ersparnisse von mindestens 36.500 €
  • Bachelor-Abschluss oder mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Keine Voraufenthalte in Spanien in den letzten 5 Jahren

Vorteile:

  • Visumgebühren: ca. 80 €
  • Gültigkeitsdauer: 12 Monate, verlängerbar auf bis zu 5 Jahre
  • Nach 5 Jahren: Möglichkeit der dauerhaften Aufenthaltserlaubnis
  • Zugang zum Beckham Law (nur 24 % Steuern)

Für die Einwanderung nach Spanien (als Nicht-EU-Bürger) hängt die Höhe des Nachweises über ausreichende finanzielle Mittel vom Visumtyp ab, basierend auf dem IPREM (Indicador Público de Renta de Efectos Múltiples), das 2026 bei 600 € monatlich liegt. Typischerweise wird 400 % des IPREM (2.400 €/Monat oder 28.800 €/Jahr) für das Non-Lucrative Visa (NLV) verlangt, zuzüglich 100 % pro Familienmitglied (600 €/Monat).

Non-Lucrative Visa (NLV)

Hauptvisum für Rentner oder Passiv-Einkommensempfänger ohne Arbeitserlaubnis. Erfordert monatliche Mittel von mindestens 2.400 € (oder Äquivalent auf Kontoauszügen für 12 Monate) plus Zuschläge für Angehörige.

Digitale Nomaden Visa (DNV)

Ähnlich, aber mit Fokus auf Fernarbeit: Mindestens 2.760 € netto monatlich aus dem Ausland (200 % IPREM) oder 3.798 € bei Begleitpersonen.

Nachweisform
  • 3 bis 6 Monate Bankauszüge, Einkommensbescheide oder Rentenbescheide.
  • Private Vollversicherung obligatorisch (ohne spanische Sozialversicherung).
VisumtypHauptperson (monatlich)Pro Angehöriger
NLV2.400 €+600 €
DNV2.760 €+1.038 €

Empadronamiento: Die wichtige Gemeindeanmeldung

Das Empadronamiento ist einer der wichtigsten ersten Schritte für jeden Auswanderer in Spanien. Es handelt sich um die Anmeldung bei deiner Wohngemeinde (Ayuntamiento) und ist die Grundlage für fast alle weiteren Behördengänge.

Ohne Empadronamiento kannst du in Spanien kaum etwas erledigen:

  • NIE-Nummer beantragen – ohne Empadronamiento nicht möglich
  • Zugang zum Gesundheitssystem (Seguridad Social)
  • Bankkonto eröffnen – viele Banken verlangen es
  • Kinder in der Schule anmelden
  • Führerschein umschreiben
  • Sozialleistungen beantragen
  • Wahlrecht bei Kommunalwahlen (nach gewisser Zeit)

Schritt 1: Termin beim Ayuntamiento (Rathaus) deiner Gemeinde vereinbaren

Schritt 2: Folgende Unterlagen mitbringen:

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis
  • Mietvertrag ODER Eigentumsurkunde ODER Einverständniserklärung des Vermieters/Eigentümers
  • Ausgefülltes Antragsformular (erhältst du vor Ort oder online)

Schritt 3: Du erhältst sofort oder innerhalb weniger Tage dein Certificado de Empadronamiento (Meldebescheinigung)

Kosten: Kostenlos

Tipp: In größeren Städten wie Barcelona oder Madrid brauchst du oft einen Online-Termin. Buche diesen frühzeitig, da die Wartezeiten mehrere Wochen betragen können!

Bist du gut vorbereitet?

Wenn du auswandern oder gut auf einen Notfall vorbereitet sein möchtest, hier findest du deine Grundausrüstung:

  • Wasseraufbereitung
  • Notfallnahrung
  • Schutz und Wärme
  • Feuer und Kochen
  • Licht und Kommunikation
  • Erste Hilfe und Hygiene
  • Werkzeuge und Rucksack

Alles unter: Grundausstattung

Notfall Set

Denke auch an Dokumente und Geld!

Notfall Set

In Spanien leben und arbeiten

Ratgeber für Deutsche in Spanien
Sorgenfrei leben unter Spaniens Sonne

Spanien bietet EU-Bürgern und Schweizern vergleichsweise einfache Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt. Besonders in gefragten Branchen gibt es gute Chancen auf eine Anstellung. Wer sich selbstständig machen möchte, kann zwischen verschiedenen Geschäftsformen wählen, wobei administrative und steuerliche Vorgaben beachtet werden müssen. Die Löhne sind im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern oft niedriger, aber die Lebensqualität und das Klima machen Spanien für viele dennoch attraktiv.

Die spanische Wirtschaft gehört zu den größten in Europa und ist stark vom Dienstleistungssektor, insbesondere vom Tourismus, geprägt. Weitere bedeutende Wirtschaftsbereiche sind Industrie, Bauwesen und Landwirtschaft.

Nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten Jahre hat sich der Arbeitsmarkt in vielen Regionen erholt, obwohl die Arbeitslosenquote im EU-Vergleich oft höher liegt.

EU-Bürger und Schweizer benötigen für eine Arbeitsaufnahme in Spanien keine spezielle Arbeitserlaubnis. Du musst dich jedoch:

  • Beim Empadronamiento anmelden
  • Eine NIE-Nummer beantragen
  • Beim spanischen Sozialversicherungssystem (Seguridad Social) registrieren

Nach der Registrierung erhältst du deine Tarjeta Sanitaria (Gesundheitskarte), die dir Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem gewährt.

RegelungDetails
Mindestlohn 20261.184 € brutto/Monat (14 Gehälter = 16.576 €/Jahr)
Durchschnittsgehaltca. 26.949 € brutto/Jahr
WochenarbeitszeitMaximal 40 Stunden
TagesarbeitszeitMaximal 9 Stunden
UrlaubsanspruchMindestens 30 Kalendertage
ProbezeitBis zu 6 Monate (je nach Vertrag)

Bestimmte Branchen in Spanien suchen verstärkt nach Arbeitskräften, darunter:

  • Bestimmte Branchen in Spanien suchen verstärkt nach Arbeitskräften:
  • Tourismus & Gastronomie: Besonders in Küstenregionen und Großstädten
  • IT & Technologie: Softwareentwickler, Datenanalysten, Cybersicherheit
  • Gesundheitswesen: Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten
  • Bau- und Handwerksberufe: Hohe Nachfrage in Großstädten
  • Erneuerbare Energien: Solar- und Windenergie boomt
  • Ingenieurwesen: Besonders in der Industrie gefragt
  • Nachhaltigkeit: Berater und Spezialisten

Die Gehälter variieren stark je nach Branche und Region. Durchschnittlich liegt das Bruttoeinkommen in Spanien bei etwa 2.000 bis 2.500 € pro Monat, mit deutlichen Unterschieden:

  • Geringqualifizierte Jobs: 1.200 bis 1.500 € brutto pro Monat.
  • Mittelqualifizierte Berufe: 1.800 bis 2.500 € brutto pro Monat.
  • Fachkräfte und Spezialisten: 3.000 € und mehr, je nach Branche und Erfahrung.

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt derzeit rund 1.134 € brutto pro Monat (2024, 14 Monatsgehälter). In Städten wie Madrid oder Barcelona sind die Lebenshaltungskosten höher, weshalb Gehälter dort meist etwas über dem Durchschnitt liegen.

Bewerbe Dich entweder gleich auf bestehende Stellenangebote oder melde Dich erst einmal an und bereite die nächsten Schritte vor. Hier geht’s zur Auswahl.

Weitere Jobangebote:

Für eine Arbeitsaufnahme in Spanien sollte man mindestens Grundkenntnisse in der spanischen Sprache besitzen.

Ausländer können sich in Spanien problemlos selbstständig machen. Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten:

1. Autónomo (Selbstständiger)

  • Registrierung bei Sozialversicherung und Finanzamt erforderlich
  • Monatliche Sozialversicherungsbeiträge: ca. 230–300 €/Monat
  • Für Neugründer: Ermäßigte Beiträge in den ersten Jahren („Tarifa Plana“)

2. Sociedad Limitada (S.L.) – Spanische GmbH

  • Umfangreichere steuerliche und buchhalterische Pflichten
  • Mindestkapital: 3.000 €
  • Eintragung im Handelsregister erforderlich

Ein Umzug nach Spanien mit Kindern (ausführliche Anleitung) erfordert besondere Planung, bietet aber auch einzigartige Chancen für die ganze Familie. Hier erfährst du, was du beachten solltest.

Schulwahl und Bildungssystem: Das spanische Bildungssystem unterscheidet sich vom deutschen. Du hast die Wahl zwischen öffentlichen spanischen Schulen (kostenlos), privaten spanischen Schulen oder internationalen Schulen. Deutsche Schulen findest du in Madrid, Barcelona und anderen Großstädten. Bedenke, dass internationale Schulen oft Wartelisten haben – melde deine Kinder daher frühzeitig an.

Spracherwerb: Deine Kinder werden schnell Spanisch lernen, besonders wenn sie eine lokale Schule besuchen. Je jünger sie sind, desto leichter fällt ihnen die Anpassung. Überlege, ob du vorab einen Spanischkurs für die ganze Familie buchst, um den Übergang zu erleichtern.

Gesundheitsversorgung für Kinder: Melde deine Kinder bei der spanischen Sozialversicherung an, um Zugang zur kostenlosen Gesundheitsversorgung zu erhalten. Die pädiatrische Versorgung in Spanien ist gut, und Kinderärzte sind in der Regel gut erreichbar.

Soziale Integration: Spanische Familien sind sehr kinderfreundlich, und es gibt viele Aktivitäten für Kinder. Sportvereine, Musikschulen und andere Freizeitangebote helfen deinen Kindern, schnell neue Freunde zu finden. Auch deutsche Expat-Gruppen können eine wertvolle Unterstützung sein.

Rechtliche Aspekte: Vergiss nicht, alle wichtigen Dokumente deiner Kinder übersetzen und beglaubigen zu lassen. Dazu gehören Geburtsurkunden, Impfausweise und Schulzeugnisse. Diese benötigst du für die Anmeldung bei Schulen und Behörden.

Kinderbetreuung: Falls beide Elternteile arbeiten, informiere dich über Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Kindergärten (guarderías) sind für Kinder unter 3 Jahren oft kostenpflichtig, während die Vorschule (educación infantil) ab 3 Jahren kostenlos ist.

Familienalltag anpassen: Der spanische Alltag unterscheidet sich vom deutschen – Mittagessen wird später eingenommen, und auch die Schlafenszeiten sind oft anders. Plane eine Übergangsphase ein, in der sich deine Familie an die neuen Gewohnheiten anpassen kann.

Als Rentner in Spanien zu leben (kompletter Leitfaden), bietet dir viele Vorteile, aber es gibt auch wichtige Aspekte, die du vorab klären solltest. Die gute Nachricht: Deine deutsche Rente erhältst du problemlos auch in Spanien, da beide Länder EU-Mitglieder sind.

Rente aus Deutschland:

  • Deutsche Rente wird problemlos nach Spanien überwiesen
  • Ansprüche bleiben vollständig erhalten (EU-Koordinierung)
  • Neue Adresse der Deutschen Rentenversicherung melden

Krankenversicherung:

  • Mit S1-Bescheinigung (von deutscher Krankenkasse): Zugang zum spanischen Gesundheitssystem
  • Alternative: Private Krankenversicherung

Steuern:

  • Als Resident (>183 Tage/Jahr): Steuerpflicht in Spanien
  • Doppelbesteuerungsabkommen verhindert doppelte Besteuerung
  • Steuerberater mit deutsch-spanischer Expertise empfohlen

Beckham Law: Steuervorteile für Auswanderer

Das Beckham Law (offiziell: Régimen Especial para Trabajadores Desplazados) ist eine der attraktivsten Steuerregelungen für Auswanderer in Europa. Benannt nach Fußballstar David Beckham, der bei seinem Wechsel zu Real Madrid von dieser Regelung profitierte.

Mit dem Beckham Law zahlst du als Neuzugezogener nur 24 % Flat-Tax auf deine spanischen Einkünfte bis 600.000 €/Jahr – statt der regulären progressiven Einkommensteuer von bis zu 47 %. Auf Einkünfte über 600.000 € fallen 47 % an.

Der größte Vorteil: Ausländische Einkünfte ohne Spanien-Bezug sind komplett steuerfrei!

Seit den Gesetzesänderungen 2022/2023 können folgende Personen profitieren:

✅ Angestellte bei einem spanischen Arbeitgeber
✅ Von einem ausländischen Unternehmen nach Spanien Entsandte
✅ Remote-Worker für ausländische Unternehmen (ohne Entsendung)
✅ Geschäftsführer/Gründer einer eigenen spanischen Firma
✅ Selbstständige mit spezieller behördlicher Genehmigung
✅ Hochqualifizierte Fachkräfte für Start-ups
✅ Digitale Nomaden mit entsprechendem Visum

Neu seit 2023: Auch Ehepartner und Kinder, die mit umziehen, können vom Beckham Law profitieren!

  1. Keine Ansässigkeit in Spanien in den letzten 5 Jahren vor dem Umzug
  2. Anmeldung innerhalb von 6 Monaten nach Tätigkeitsbeginn in Spanien
  3. Arbeitsvertrag oder Selbstständigkeit gemäß den Regelungen
  4. Einkünfte dürfen nicht aus einer spanischen Betriebsstätte stammen (Ausnahmen für bestimmte Gruppen)

Das Beckham Law gilt für 6 Jahre:

  • Das erste Jahr, in dem du länger als 183 Tage in Spanien lebst
  • Plus die folgenden 5 Jahre
SituationNormale BesteuerungMit Beckham Law
Spanisches Gehalt: 80.000 €/Jahrca. 28.000 € Steuern (35 % effektiv)19.200 € Steuern (24 %)
Ausländische Dividenden: 30.000 €/Jahrca. 7.000 € Steuern0 € Steuern
Gesamt-Steuerlastca. 35.000 €19.200 €
Ersparnis15.800 €/Jahr

Wichtig: Auch Beckham-Law-Nutzer müssen in Spanien ab einem Vermögen von 3 Millionen Euro die Vermögensteuer zahlen (bis zu 3,5 %). Dabei zählt nur das Vermögen in Spanien – nicht das weltweite Vermögen.

  1. Innerhalb der ersten 6 Monate nach Arbeitsbeginn
  2. Formular 149 beim spanischen Finanzamt (Agencia Tributaria) einreichen
  3. Empfehlung: Steuerberater mit Beckham Law-Erfahrung hinzuziehen

Welche Krankenversicherung brauche ich?

Das spanische Gesundheitssystem (Seguridad Social)

Spanien verfügt über ein gutes öffentliches Gesundheitssystem, das Sistema Nacional de Salud (SNS). Die Weltgesundheitsorganisation bewertet es regelmäßig als eines der besten weltweit.

Zugang zum öffentlichen System:

  • Als Arbeitnehmer: Automatisch über Sozialversicherungsbeiträge
  • Als Selbstständiger (Autónomo): Über monatliche Beiträge
  • Als Rentner mit S1-Bescheinigung: Über deutsche Krankenkasse
  • Alle anderen: Private Krankenversicherung erforderlich

Nach der Registrierung erhältst du deine Tarjeta Sanitaria (Gesundheitskarte), mit der du Zugang zu:

  • Allgemeinärzten (Médico de Cabecera)
  • Fachärzten (mit Überweisung)
  • Krankenhäusern
  • Notfallversorgung

Mögliche Nachteile:

  • Wartezeiten für Facharzttermine
  • In ländlichen Gebieten eingeschränkte Kapazitäten
  • Keine Auslandsdeckung/Rücktransport

Private Krankenversicherung

Eine private Krankenversicherung ist empfehlenswert für:

  • Schnelleren Zugang zu Fachärzten
  • Behandlung in Privatkliniken
  • Auslandsschutz und Rücktransport
  • Personen ohne Zugang zum öffentlichen System

Kosten: Ab ca. 50 bis 150 €/Monat, je nach Alter und Leistungsumfang

Internationale Krankenversicherung

Eine weltweite Police ergänzt das spanische System um Auslands- und Rücktransportleistungen, vermeidet Wartezeiten in öffentlichen Einrichtungen und ermöglicht Behandlungen in Privatkliniken.

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Wie wird Immobilienerwerb oder Wohnungssuche erfolgreich?

Dieses Wissen wird dir bei der Wohnungssuche oder Immobilienerwerb sehr helfen.

Typische Mietbedingungen:

  • Kaution: Meist 2 Monatsmieten
  • Vertragslaufzeit: Üblicherweise 1 Jahr
  • Kündigungsfrist: 30 Tage vor Vertragsende

Wichtige Begriffe:

  • „Se Alquila“ = Zu vermieten
  • „Se Vende“ = Zu verkaufen
  • „Piso“ = Wohnung
  • „Casa“ = Haus
  • „Amueblado“ = Möbliert

Beliebte Immobilienportale:

  • Idealista.com
  • Fotocasa.es
  • Pisos.com

Tipp: Viele Wohnungen werden nicht online inseriert, sondern nur mit Schildern am Gebäude angeboten. Ein Vor-Ort-Besuch lohnt sich!

Ausländer aus der EU können in Spanien bzw. Mallorca problemlos Immobilien kaufen oder mieten.

Kaufnebenkosten (ca. 10 bis 15 % des Kaufpreises):

  • Grunderwerbsteuer (ITP): 6 bis 10 % je nach Region
  • Notarkosten: ca. 0,5 bis 1 %
  • Grundbuchgebühren: ca. 0,5 bis 1 %
  • Anwaltskosten: ca. 1 %

Wichtig – Okupas-Risiko: Bei Ferienimmobilien oder längerer Abwesenheit besteht das Risiko von Hausbesetzungen. Absicherungsmöglichkeiten:

  • Professioneller Hausüberwachungsservice
  • Alarmanlagen mit Direktverbindung zur Polizei
  • Regelmäßige Besuche oder Nachbarn informieren

Für den Kauf von Immobilien ist es meist von Vorteil, eine erfahrene Immobilien-Agentur zu Hilfe zu nehmen. Nachfolgend stellen wir eine Agentur mit zwei Büros vor:

Schaich Immobilien

Schaich Immobilien ist ein erfahrenes Maklerunternehmen, welches seit 1980 ein großes Immobilien- und Dienstleistungsangebot an der Costa Blanca und rund um Denia anbietet. Das Unternehmen ist stets bemüht, die jeweils beste Lösung zu erarbeiten und die Interessen jeder Partei zu berücksichtigen und scheut dabei keine Mühen. Anbauten, Umbauten, Renovierungen werden durch die eigene Partnerfirma CKS Construcciones durchgeführt.
Internet: Spanienobjekte.com


Stella Inmo Consulting

Stella Inmo Consulting ist seit 2000 tätig und überzeugt mit einem breit gestreuten Angebot von Verkaufs- und Vermietungsobjekten, Grundstücke, Villen, Häuser, Apartments, Wohnungen, Penthäuser und Gewerbeobjekte in Dénia, Jávea und den umliegenden Gebieten der Marina Alta.
Internet: Stella-Consult.com


Nachfolgend ein weiteres empfehlenswertes Unternehmen.

Immobilien Lindstedt

Mit Erfahrung seit 2007 garantiert im Immobiliensektor Immobilien Lindstedt Management GmbH & Co.KG seinen Kunden eine professionelle und personalisierte Dienstleistung. Es wird besonders großer Wert auf eine optimale Kundenbetreuung gelegt sowie auf Qualität anstatt von Quantität. Das einmalige innovative Konzept mit „Rundum-Sorglos“ Paket ist sehr beliebt bei den Kunden (in Spanien sowie in 20 weiteren Hotspots weltweit).

Immobilien-Lindstedt.de
in**@******************dt.de
Tel. Deutschland: 0170 / 388 46 34


Tipps zum Hauskauf auf den Balearen

Wie sind die Lebenshaltungskosten in Spanien?

Die Lebenshaltungskosten in Spanien sind im Vergleich zu Deutschland moderat. Hier eine detaillierte Übersicht:

KategorieGroßstadtKleinstadt/Land
Miete (1-Zimmer)800–1.200 €500–700 €
Miete (3-Zimmer)1.200–2.000 €700–1.000 €
Nebenkosten100–150 €80–120 €
Lebensmittel200–300 €150–250 €
Transport40–60 €30–50 €
Internet/Handy40–60 €40–60 €
Freizeit/Ausgehen100–200 €50–150 €
GESAMT Single1.280–1.970 €850–1.330 €

Lebensmittel (Supermarkt):

  • 1 Liter Milch: 0,90–1,20 €
  • 1 kg Brot: 1,50–2,50 €
  • 12 Eier: 2,00–3,00 €
  • 1 kg Hühnerbrust: 6,00–8,00 €
  • 1 kg Tomaten: 1,50–2,50 €
  • 1 Flasche Wein (Supermarkt): 3,00–8,00 €

Restaurant:

  • Menú del Día (Mittagsmenü): 10–15 €
  • Abendessen für 2 Personen: 25–50 €
  • Kaffee: 1,20–2,00 €
  • Bier (0,5l): 2,00–4,00 €

Transport:

  • Benzin (1 Liter): 1,50–1,70 €
  • Einzelfahrt Bus/Metro: 1,50–2,00 €
  • Monatskarte: 40–55 €
  • Taxi (5 km): 8–12 €

Insgesamt kannst du mit einem niedrigeren Budget als in Deutschland gut leben, insbesondere wenn du nicht in den teuersten Gegenden wohnst. Detaillierte Lebenshaltungskosten Spanien und Lebenshaltungskosten Kanarische Inseln.

Kulturelle Integration: So lebst du wie die Spanier

Die Anpassung an das Leben in Spanien bedeutet, die dortigen Gebräuche und Traditionen zu verstehen. Hier die wichtigsten kulturellen Unterschiede:

Der Rhythmus in Spanien unterscheidet sich deutlich vom deutschen:

AktivitätDeutschlandSpanien
Frühstück6:00–8:00 Uhr8:00–10:00 Uhr
Mittagessen12:00–13:00 Uhr14:00–16:00 Uhr
Siesta-Zeit14:00–17:00 Uhr (viele Geschäfte geschlossen)
Abendessen18:00–19:00 Uhr21:00–23:00 Uhr
Schlafenszeit22:00–23:00 Uhr24:00–1:00 Uhr
  • Beziehungsorientiert: Persönliche Treffen wichtiger als E-Mails
  • Flexibler Umgang mit Zeit: Pünktlichkeit wird lockerer gesehen
  • Individuelle Geschenke: Bei Geschäftspartnern üblich
  • Lange Mittagspausen: 2 bis 3 Stunden sind normal
  • Café-Kultur: Ein großer Teil des Tages wird in Cafés und Bars verbracht
  • Leben im Freien: Plätze, Parks und Terrassen sind soziale Treffpunkte
  • Familie ist zentral: Sonntags-Mittagessen mit der Familie ist heilig
  • Feste und Traditionen: Lokale Fiestas sind wichtige Gemeinschaftsereignisse
  • Spanier kleiden sich eher elegant und zurückhaltend
  • Strandkleidung gehört an den Strand, nicht in die Stadt
  • Im Geschäftsleben: Eher formell
  • Tapas-Kultur: Kleine Gerichte, die man teilt – oft kostenlos zum Getränk
  • Flamenco: Besonders in Andalusien, aber auch in Madrid und Barcelona
  • Stierkampf: Umstritten, regional unterschiedlich beliebt

Fazit: Dein neues Leben in Spanien – Chancen und Herausforderungen

Erfolgreich Auswandern nach Spanien
Erfolgreich Auswandern nach Spanien: Ein Schritt für Schritt Handbuch für Einwanderer und Langzeitaufenthalte: Sorgenfrei Leben in Spanien

Die Vorteile zusammengefasst

✅ Über 300 Sonnentage und mediterranes Klima
✅ Lebenshaltungskosten 20 bis 30 % unter deutschem Niveau
✅ Beckham Law: Nur 24 % Steuern für 6 Jahre, Auslandseinkünfte steuerfrei
✅ Erstklassiges Gesundheitssystem
✅ Entspannte Work-Life-Balance
✅ Unkomplizierte Einwanderung für EU-Bürger
✅ Große deutsche Community für den Einstieg
✅ Vielfältige Landschaften und kulturelles Erbe

Die Herausforderungen im Blick

⚠️ Sprachkenntnisse sind für Integration unverzichtbar
⚠️ Arbeitsmarkt mit höherer Arbeitslosigkeit als Deutschland
⚠️ Niedrigere Gehälter (aber auch niedrigere Kosten)
⚠️ Bürokratie erfordert Geduld
⚠️ Sommerhitze kann belastend sein
⚠️ Okupas-Problematik bei Immobilien beachten

Dein Weg zum erfolgreichen Auswandern

Mit guter Vorbereitung kannst du die Herausforderungen minimieren:

  1. Sprache lernen – Beginne vor dem Umzug mit Spanischkursen
  2. Finanzen planen – Nutze das Beckham Law, plane Startkapital ein
  3. Job sichern – Idealerweise vor dem Umzug oder ortsunabhängiges Einkommen aufbauen
  4. Dokumente vorbereiten – NIE, Empadronamiento, Versicherung frühzeitig klären
  5. Netzwerk aufbauen – Deutsche Communities und lokale Kontakte

Bienvenido a España – Willkommen in deinem neuen Zuhause!

Hilfen für einen sorglosen Umzug nach Spanien

Nachfolgend findest du alle Hilfen für deine sorglose Auswanderung nach Spanien, vom ersten Schritt bis zur erfolgreichen Integration. Die Links führen zu den jeweiligen Angeboten, Hilfen und Dienstleistungen.

FAQ: Was sind häufige Fragen zu Spanien?

Als EU-Bürger kannst du dich bis zu 90 Tage ohne Anmeldung in Spanien aufhalten. Für einen längeren Aufenthalt musst du das Empadronamiento (Gemeindeanmeldung) durchführen und dich beim Ausländeramt registrieren. Du erhältst dann das „Certificado de Registro de Ciudadano de la Unión“. Nicht-EU-Bürger benötigen je nach Aufenthaltszweck verschiedene Visa.

Das Empadronamiento ist die Anmeldung bei deiner Wohngemeinde und einer der wichtigsten ersten Schritte. Ohne Empadronamiento kannst du keine NIE beantragen, kein Bankkonto eröffnen, Kinder nicht in der Schule anmelden und hast keinen Zugang zum Gesundheitssystem. Die Anmeldung erfolgt beim Rathaus (Ayuntamiento) und ist kostenlos.

Das Beckham Law ist eine Steuerregelung, die Neuzugezogenen erlaubt, nur 24 % Steuern auf spanische Einkünfte zu zahlen (statt bis zu 47 %). Ausländische Einkünfte ohne Spanien-Bezug sind sogar steuerfrei. Nutzen können es: Angestellte, Remote-Worker, Unternehmensgründer und digitale Nomaden, die in den letzten 5 Jahren nicht in Spanien gelebt haben. Die Regelung gilt für 6 Jahre.

Die Lebenshaltungskosten liegen etwa 20 bis 30 % unter dem deutschen Niveau. Als Single solltest du mit 820 bis 1.100 € in kleineren Städten bzw. 1.100 bis 1.500 € in Großstädten wie Madrid oder Barcelona rechnen. Besonders Lebensmittel, Restaurants und öffentliche Verkehrsmittel sind günstiger als in Deutschland.

Ja, Spanien ist eines der beliebtesten Ziele für Rentner. Die Vorteile: Mildes Klima, niedrigere Lebenshaltungskosten, gutes Gesundheitssystem, entspannter Lebensstil. Mit einer deutschen Rente kann man in vielen Regionen sehr gut leben. Wichtig: S1-Bescheinigung für Krankenversicherung beantragen und steuerliche Situation mit einem Experten klären.

Spanien hat ein gutes staatliches Gesundheitssystem (Sistema Nacional de Salud). Als Arbeitnehmer bist du automatisch versichert und erhältst die Tarjeta Sanitaria. Rentner können mit der S1-Bescheinigung ihrer deutschen Krankenkasse das System nutzen. Für alle anderen ist eine private Krankenversicherung erforderlich. Die Versorgung ist gut, allerdings gibt es teils Wartezeiten für Facharzttermine.

Als Resident (mehr als 183 Tage/Jahr) musst du dein weltweites Einkommen in Spanien versteuern. Die reguläre Einkommensteuer liegt bei 19 bis 47 % (progressiv). Mit dem Beckham Law zahlst du nur 24 % auf spanische Einkünfte. Zusätzlich gibt es Vermögenssteuer ab 3 Mio. €, Grundsteuer (IBI) für Immobilienbesitzer und ggf. Grunderwerbsteuer beim Immobilienkauf (6 bis 10 %).

Das spanische Schulsystem besteht aus der Vorschule (Educación Infantil, 3 bis 6 Jahre), Grundschule (Educación Primaria, 6 bis 12 Jahre), Sekundarschule (Educación Secundaria Obligatoria, 12 bis 16 Jahre) und der nicht obligatorischen Oberstufe (Bachillerato, 16 bis 18 Jahre). Neben öffentlichen Schulen gibt es halbprivate (concertadas) und private Schulen, darunter viele internationale Schulen mit Unterricht in verschiedenen Sprachen.

Die Immobiliensuche erfolgt über Immobilienportale (idealista.com, fotocasa.es), lokale Immobilienmakler (inmobiliarias) oder direkte Kontakte. Für Langzeitmieten (alquiler de larga duración) werden meist Mietverträge für mindestens ein Jahr abgeschlossen. Üblich sind Kautionen von 1 bis 2 Monatsmieten und manchmal Maklergebühren. Beim Immobilienkauf solltest du einen Anwalt (abogado) hinzuziehen, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten.

Beliebte Regionen: Costa del Sol (Málaga, Marbella), Costa Blanca (Alicante, Valencia), Balearen (Mallorca, Ibiza), Kanarische Inseln (Teneriffa, Gran Canaria), Madrid und Barcelona. Jede Region hat ihre Vorzüge: Die Küsten bieten Strand und mildes Klima, die Inseln kombinieren Natur mit etablierten Expat-Communities, die Großstädte bieten Karrieremöglichkeiten.

Die Arbeitslosenquote liegt bei etwa 11,3 % und damit über dem EU-Durchschnitt. Gute Spanischkenntnisse sind meist Voraussetzung. Chancen gibt es in Tourismus, IT, Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und erneuerbaren Energien. Die Gehälter sind niedriger als in Deutschland (Mindestlohn: 1.184 €/Monat), aber auch die Lebenshaltungskosten sind geringer. Viele Auswanderer arbeiten als Selbstständige, Remote oder gründen eigene Unternehmen.

Zu den wichtigsten Behördengängen gehören:

  • Anmeldung beim Ausländeramt für die Aufenthaltsbescheinigung/Residencia
  • Beantragung der NIE-Nummer (Número de Identidad de Extranjero)
  • Anmeldung im Einwohnermeldeamt (Empadronamiento)
  • Anmeldung bei der Sozialversicherung (Seguridad Social)
  • Ggf. Anmeldung als Selbstständiger (autónomo)
  • Eröffnung eines spanischen Bankkontos
  • Ummeldung des Fahrzeugs und Beantragung eines spanischen Führerscheins

In den größeren Städten und touristischen Regionen ist die Internetversorgung gut mit Glasfaseranschlüssen (fibra óptica) und schnellen Verbindungen. In ländlichen Gebieten kann die Verfügbarkeit eingeschränkt sein. Die größten Anbieter sind Movistar, Vodafone, Orange und MásMóvil mit Paketen für Internet, Telefon und TV. Für Digital Nomaden gibt es in vielen Städten Coworking Spaces mit schnellem Internet.

Jan Harmening
Jan Harmening
Autor
„Auch wenn ich Spanien nur bereist habe, so kenne ich doch durch meine 20 Jahre Leben als Expat im Ausland die Chancen und Herausforderungen, die ein solcher Schritt mit sich bringt. Mit diesem Artikel möchte ich Dir eine ehrliche, praxisnahe Anleitung an die Hand geben – basierend auf Erfahrung, Recherche und dem, was wirklich zählt, um in Spanien neu durchzustarten.

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Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem auswandern Leitfaden wurden sorgfältig recherchiert, können sich jedoch ändern. Für aktuelle und rechtlich verbindliche Informationen wende dich bitte an die spanische Botschaft oder einen spezialisierten Rechtsberater.

Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2026 von Jan Harmening (2005 ausgewandert)

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