In der dritten Folge der vierten Staffel von „Die Auswanderer – Für immer fort?“ auf PULS 4 steht Afrika im Mittelpunkt: Christian Haas aus Rosegg in Kärnten wagt gemeinsam mit seiner namibischen Partnerin Moisha den nächsten großen Schritt Richtung Lodge-Traum im Busch. Daneben halten die bekannten Protagonisten aus Florida, Thailand und Schweden das österreichische Publikum weiter auf Trab – jeder auf seine ganz eigene Art.
Wer ist in Folge 3 zu sehen?
Christian & Moisha – Lodge-Bauer zwischen Busch und Bürokratie
Christian Haas stammt aus Rosegg im Villacher Land und träumt seit über 20 Jahren von einem Leben in Afrika. In Staffel 4 packt er diesen Traum gemeinsam mit Partnerin Moisha an, die selbst aus Windhoek stammt. Das Ziel: auf rund 100 Hektar Land in der Nähe von Outjo (Namibia) eine eigene Lodge mitten im namibischen Busch errichten. Für Christian ist es der erste große Auftritt in der Serie – und gleich mit ordentlich Gegenwind verbunden.
Familie Wachter – Der amerikanische Traum unter Druck
Angela und Helmut Wachter aus Niederösterreich sind seit Staffel 1 das Herzstück der Show. In Florida kämpfen sie in Staffel 4 um den Bestand ihrer Betriebe – ein neues Lizenzprojekt soll die Wende bringen, doch der Druck ist enorm. Auch in Folge 3 bleibt ihre Geschichte eine der emotional aufgeladensten der ganzen Staffel.
Carina & Patrick Kuzmicki – Thailand auf Messers Schneide
Carina und Patrick Kuzmicki aus der Steiermark befinden sich auf Koh Samui (Thailand) in einer schwierigen Phase: Die geplante Strandbar ist nie Realität geworden, das eröffnete Café läuft nicht wie erhofft, und neue gesetzliche Regelungen machen die Selbstständigkeit zusätzlich komplizierter. In Folge 3 geht der Überlebenskampf in Thailand weiter.
Stefan & Makio – Schweden mit Hunden und Fragezeichen
Stefan Hummel und seine Partnerin Makio sind aus dem Innsbrucker Land nach Schweden ausgewandert. Ihr Plan: mit Ferienwohnungen in Skandinavien Fuß fassen. Auch ihr zweites Standbein als YouTuber spielt dabei eine Rolle. In Folge 3 zeigt sich, wie der Alltag in Schweden wirklich aussieht – fernab von romantischen Vorstellungen.
Was passiert in Folge 3?
Der Schwerpunkt liegt diesmal klar auf Christian und Moisha in Namibia. Die Grundstücksfrage ist zwar geklärt, doch bevor auch nur der erste Stein gesetzt werden kann, bremsen namibische Behörden und bürokratische Hürden das Projekt spürbar aus. Baugenehmigungen, Infrastrukturplanung und die Suche nach einer geeigneten Baufirma entpuppen sich als echte Geduldsprobe.
Dabei ist die Lage für das Paar zusätzlich unter Zeitdruck: Kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes soll bereits eine erste Unterkunft stehen. Dass das kaum realistisch ist, wird in dieser Folge zunehmend klarer. Trotzdem lassen sich die beiden nicht entmutigen – Christian taucht mit Moisha tief in ihre Heimat ein, besucht mit ihr ein lokales Kinderheim und lernt Namibia von einer ganz anderen Seite kennen.
Parallel dazu nehmen auch die anderen Protagonistenstränge wieder Fahrt auf. Bei den Wachters in Florida spitzt sich die Situation rund um das neue Lizenzprojekt zu – Fehler können sich die fünf nicht leisten. Carina und Patrick in Thailand suchen weiter nach einem tragfähigen Weg, nachdem ihre ursprünglichen Pläne gescheitert sind. Und Stefan und Makio arbeiten daran, ihre Ferienimmobilien in Schweden zum Laufen zu bringen.
Zuschauermeinungen
Reaktionen zu Christian & Moisha
Das Namibia-Kapitel zieht das Publikum besonders in seinen Bann – vor allem, weil es so anders ist als die bekannten Reiseziele der Serie. Der Besuch im Kinderheim berührt viele Zuschauerinnen und Zuschauer. Online häufen sich Kommentare wie: „Das ist endlich mal eine Geschichte mit echtem Herz dahinter“ oder „100 Hektar Busch, ein Baby und namibische Bürokratie – das wird spannend.“ Manche zweifeln offen daran, ob der Zeitplan realistisch ist, wünschen dem Paar aber klar den Erfolg.
Reaktionen zu Familie Wachter
Die Wachters polarisieren wie immer – aber ihre Fans sind treu. Auf Social Media ist die Sorge spürbar: „Hoffentlich geht das Lizenzprojekt gut aus, die Familie hat schon so viel durchgemacht.“ Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen, die sich fragen, ob Florida wirklich der richtige Ort für die nächste Expansionsrunde ist.
Reaktionen zu Carina & Patrick
Für das Thailand-Paar fließt eher Mitgefühl. Viele Zuschauer verfolgen ihre Geschichte seit Staffel 3 und wissen, wie schwer der Weg bisher war. „Ich drück‘ denen so die Daumen, aber ich glaub‘ nicht mehr daran“ – solche Kommentare finden sich regelmäßig unter den PULS 4-Posts auf Instagram und TikTok.
Reaktionen zu Stefan & Makio
Das Schweden-Duo läuft in Folge 3 noch etwas unter dem Radar, kommt aber gut an. Vor allem Hundebesitzer und Skandinavien-Fans sind begeistert. „Endlich mal eine Auswanderung, die nicht in den Tropen spielt“ – dieses Feedback taucht immer wieder auf.
Was Auswanderer aus dieser Folge lernen können
Behörden und Bürokratie einplanen – immer. Christian und Moisha erleben in Folge 3 hautnah, was viele Auswanderer unterschätzen: Auch in Ländern mit scheinbar einfacheren Strukturen können Genehmigungsverfahren, Grundstücksfragen und behördliche Zuständigkeiten monatelang blockieren. Wer ein Bauprojekt im Ausland plant, braucht Puffer – zeitlich und finanziell.
Ein lokaler Partner ist Gold wert. Moisha ist nicht nur Christians Partnerin, sondern auch seine entscheidende Verbindung zu Land, Sprache und Netzwerk in Namibia. Das zeigt deutlich: Wer in ein fremdes Land auswandert, sollte lokale Kontakte und Kenntnisse nicht unterschätzen – sie können über Erfolg und Scheitern entscheiden.
Businesspläne mit Kind neu durchrechnen. Ein Baby und ein laufendes Bauprojekt auf 100 Hektar gleichzeitig zu managen ist eine gewaltige Herausforderung. Folge 3 macht klar: Wer im Ausland ein Business aufbaut und gleichzeitig eine Familie gründet, braucht realistische Zeitpläne und starke Nerven.
Rückschläge gehören dazu – und sind kein Grund zum Aufhören. Ob Wachters Lizenzprojekt in Florida, Carinas und Patricks Café-Krise in Thailand oder Christians Baustopp in Namibia: Alle drei Geschichten zeigen in Folge 3, dass Auswandern kein gerader Weg ist. Wer flexibel bleibt und sich nicht vom ersten Gegenwind brechen lässt, hat die besseren Karten.
Autorenkommentar
Namibia als Auswanderungsziel hat mich schon lange fasziniert – das Land hat eine Energie, die sich schwer in Worte fassen lässt. Christians Geschichte trifft einen Nerv, weil sie so ungeschönt zeigt, was hinter einem Lodge-Traum steckt: nicht nur Wildnis und Freiheit, sondern Behördengänge, Kostendruck und die Frage, ob der Zeitplan überhaupt hält. Was mich an dieser Folge wirklich gepackt hat: Moisha ist nicht nur das „lokale Netzwerk“ – sie ist der emotionale Anker der ganzen Geschichte, und das spürt man in jeder Szene.
Jan Harmening, Expat seit 2005
Alle Folgen Staffel 4 im Überblick
Staffel 4 von „Die Auswanderer – Für immer fort?“ läuft seit 22. März 2026 immer sonntags um 20:15 Uhr auf PULS 4 und JOYN. Alle Folgen der Staffelübersicht findest du auch auf auswandern-info.com.
- Folge 1 – Totalschaden vor dem Ziel? (22.03.2026)
- Folge 2 – Eine folgenschwere Absage (29.03.2026)
- Folge 3 – Abenteuer in Namibia (05.04.2026) ← aktuelle Folge
- Folge 4 – Ein Festival im Jungle (12.04.2026)
- Folge 5 – Der Supermarkt wird zum Irrgarten (19.04.2026)
- Folge 6 – (26.04.2026)
- Folge 7 – (03.05.2026)
- Folge 8 – (10.05.2026)
