Wenn Deutsche über Auswandern innerhalb des deutschsprachigen Raums nachdenken, fällt der Blick meist zuerst auf Wien oder die Steiermark. Dabei bieten Niederösterreich und das Burgenland eine Kombination, die viele Auswanderer erst auf den zweiten Blick entdecken – und dann nicht mehr loslässt: günstigere Lebenshaltungskosten als in der Bundeshauptstadt, eine intakte Naturlandschaft, sehr gute Anbindung an Wien und gleichzeitig eine Ruhe, die man in urbanen Zentren schlicht nicht bekommt. Beide Bundesländer grenzen direkt an Deutschland-Nachbarländer und Österreich selbst, was die bürokratischen Hürden für Deutsche vergleichsweise niedrig hält.

Niederösterreich ist flächenmäßig das größte österreichische Bundesland und umgibt Wien wie ein Ring – was bedeutet, dass du je nach Teilregion zwischen Weinviertler Hügelland, alpinen Ausläufern der Voralpen oder der flachen Donauebene wählen kannst. Das Burgenland dagegen ist das jüngste und östlichste Bundesland Österreichs, grenzt an Ungarn und die Slowakei und hat einen ganz eigenen, pannonisch geprägten Charakter: weite Ebenen, Weingärten, der Neusiedler See und ein eher südosteuropäisches Flair. Beide Regionen zusammen bieten eine Vielfalt, die für ganz unterschiedliche Lebensentwürfe taugt.
Dieser Artikel schlüsselt die wichtigsten Teilregionen auf, vergleicht Atmosphäre und Infrastruktur, und gibt dir konkrete Orientierung zu den Themen Visum, Steuern, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten und Community – damit du weißt, was dich wirklich erwartet, bevor du die Entscheidung triffst.
Die wichtigsten Teilregionen
Wiener Umland (Niederösterreich)
Das Wiener Umland umfasst die Bezirke rund um Wien – von Klosterneuburg im Norden über Mödling und Baden im Süden bis Schwechat im Osten. Diese Teilregion ist die am stärksten urbanisierte Zone Niederösterreichs und profitiert direkt vom Wiener Infrastrukturnetz. Du wohnst im Grünen, hast aber mit der S-Bahn oder U-Bahn-Verlängerungen Wien in 20 bis 40 Minuten erreichbar. Die Wohndichte ist höher als im Rest des Bundeslandes, die Preise entsprechend, aber immer noch deutlich unter Wiener Niveau.
Für wen geeignet: Berufstätige und Familien, die in Wien arbeiten, aber günstiger wohnen wollen.
Besonderheit: Baden bei Wien hat eine funktionierende Innenstadt mit echtem Kleinstadtcharme, Therme, Theater und guter Schulinfrastruktur – ein vollständiges Leben ohne Wien-Pendeln ist möglich.
Weinviertel
Das Weinviertel liegt nördlich der Donau, grenzt an Tschechien und die Slowakei und ist eine der ruhigsten, am dünnsten besiedelten Regionen Österreichs. Hügeliges Ackerland, Weingärten, kleine Marktflecken und eine Landschaft, die sich deutlich von alpinen Vorstellungen unterscheidet. Mistelbach, Hollabrunn und Korneuburg sind die größten Zentren. Die Infrastruktur ist solide, aber nicht üppig – wer hier lebt, schätzt Eigenverantwortung und Ruhe über Convenience.
Für wen geeignet: Rentner und Selbstständige, die günstig und ländlich leben wollen, aber Wien-Nähe als Option brauchen.
Besonderheit: Im Weinviertel zählen einige der niedrigsten Immobilienpreise ganz Österreichs – Häuser unter 200.000 Euro sind keine Seltenheit.
Mostviertel
Das Mostviertel im Südwesten Niederösterreichs ist die Region der Mostbirnen und des sanften Voralpenvorlands. Amstetten ist das wirtschaftliche Zentrum, Waidhofen an der Ybbs eine der schönsten Kleinstädte der Region. Die Landschaft ist grün, hügelig, von Obstgärten und Bauernhöfen geprägt. Die Region hat eine solide Handwerks- und Industrietradition und gilt als konservativ, bodenständig und familiär.
Für wen geeignet: Familien und Handwerker, die ein ruhiges, strukturiertes Leben mit Natur suchen.
Besonderheit: Waidhofen an der Ybbs wird regelmäßig als eine der lebenswertesten Kleinstädte Österreichs geführt – mit eigenem Stadtrecht, historischem Stadtzentrum und überschaubarer Größe.
Waldviertel
Das Waldviertel im Nordwesten Niederösterreichs ist die raueste, ursprünglichste Teilregion – Granitplateau, dichte Wälder, Teiche, wenig Tourismus, sehr niedrige Bevölkerungsdichte. Krems an der Donau ist die größte Stadt der Nähe, das Waldviertel selbst hat Zwettl, Gmünd und Horn als regionale Zentren. Wer absolute Ruhe, günstige Preise und eine intakte Umwelt sucht, findet hier das österreichische Äquivalent zur deutschen Einöde – gemeint als Kompliment.
Für wen geeignet: Aussteiger, Kreative, Rentner mit niedrigem Versorgungsbedarf und hoher Eigenständigkeit.
Besonderheit: Im Waldviertel gibt es eine aktive Zuzugspolitik mancher Gemeinden – einzelne Orte werben aktiv um Neubürger mit günstigen Bauplätzen.
Donauregion / Wachau
Die Wachau zwischen Krems und Melk ist eines der bekanntesten Kulturlandschaftsgebiete Österreichs und UNESCO-Welterbe. Die Donau, Weinterrassen, Burgruinen und mittelalterliche Orte wie Dürnstein oder Spitz prägen das Bild. Leben hier ist nicht günstig – die Kombination aus Tourismus, Weinbau und Bekanntheit treibt die Immobilienpreise. Dafür bekommst du eine der malerischsten Lagen Mitteleuropas als Alltag.
Für wen geeignet: Gut situierte Rentner, Winzer, Menschen mit Hang zu Geschichte und Kulturlandschaft.
Besonderheit: Die Wachau ist eine der wenigen Regionen Österreichs, in denen der Immobilienmarkt auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten stabil bis steigend tendiert.
Nordburgenland / Neusiedler See
Das Nordburgenland rund um den Neusiedler See ist die bekannteste und touristisch stärkste Region des Burgenlands. Eisenstadt als Landeshauptstadt, die Weinorte Rust und Mörbisch, die Steppensee-Atmosphäre – hier ist das Burgenland auf seine Essenz reduziert. Flaches Land, viel Wind, sehr viel Sonne, ein pannonisches Klima, das für Österreich fast mediterran wirkt. Die Region ist beliebt bei Zweitwohnsitz-Käufern aus Wien und bei Auswanderern, die Natur und Entschleunigung suchen.
Für wen geeignet: Rentner, Weinliebhaber, Natursuchende, Wochenendpendler aus Wien.
Besonderheit: Der Neusiedler See ist der einzige Steppensee Mitteleuropas – ein Naturphänomen, das Birdwatching, Segeln und Radfahren auf internationalem Niveau ermöglicht.
Mittelburgenland
Das Mittelburgenland rund um Oberpullendorf ist das ruhigste Stück des Burgenlands – hügelig, weinhaft, wenig bekannt. Die Region hat wenig Tourismus, einen starken landwirtschaftlichen Charakter und eine gut erhaltene Dorfstruktur. Wer hier wohnt, lebt wirklich langsam. Die Infrastruktur ist für das tägliche Leben ausreichend, für spezialisiertere Bedürfnisse fährt man nach Eisenstadt oder Wien.
Für wen geeignet: Rentner und Selbstständige mit geringem Infrastrukturbedarf, die günstig und authentisch ländlich leben wollen.
Besonderheit: Im Mittelburgenland findet man noch Bauernhäuser und Weinkellereien zu Preisen, die in Deutschland kaum vorstellbar wären.
Südburgenland
Das Südburgenland um Güssing und Jennersdorf ist die am stärksten periphere Teilregion Österreichs – grenzend an Slowenien und Ungarn, dünn besiedelt, strukturschwach im wirtschaftlichen Sinne, aber von einer fast unberührten Natur geprägt. Die Region hat sich in den letzten Jahren als Pionier im Bereich erneuerbare Energie profiliert. Das Leben hier ist günstig, ruhig und für Selbstversorger oder Menschen mit Remote-Einkommen besonders interessant.
Für wen geeignet: Menschen, die günstig und naturverbunden leben wollen, mit digitalem oder ortsunabhängigem Einkommen.
Besonderheit: Güssing hat sich als europäisches Modellprojekt für Energieautarkie etabliert – ein Standort mit Alleinstellungsmerkmal und aktiver Gemeindeentwicklung.
Klima & Naturrisiken
Niederösterreich und das Burgenland liegen im Übergangsbereich zwischen dem kontinentalen Klima Osteuropas und dem alpinen Einfluss aus dem Westen. Das bedeutet: heiße, trockene Sommer – besonders im Burgenland mit 300+ Sonnenstunden und Temperaturen bis 38 Grad – und kalte, schneearme Winter in den Flachlagen. Im Waldviertel und im Voralpenbereich fällt dagegen erheblich mehr Niederschlag und Schnee.
Die wichtigsten Risiken: Trockenheit und Hitze sind im Sommer zunehmend relevant, besonders im pannonischen Burgenland. Hochwasser entlang der Donau und ihrer Zuflüsse (Traisen, Pielach, Kamp) ist historisch dokumentiert und kam zuletzt 2024 zu einem schweren Ereignis. Österreich liegt in einer seismisch aktiven Zone – Erdbeben im niedrigen Bereich (bis Magnitude 4) kommen vor, sind aber selten schadensträchtig. Hurricanes oder tropische Extremereignisse gibt es nicht. Waldbrandgefahr ist im Waldviertel und in Trockenperioden im Burgenland latent vorhanden, aber nicht mit südeuropäischen Verhältnissen vergleichbar.
Visum & Aufenthalt
Als deutsche Staatsangehörige habt ihr als EU-Bürger das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU – das macht den Umzug nach Österreich bürokratisch zu einem der einfachsten überhaupt. Du brauchst kein Visum, keine Aufenthaltserlaubnis und keine behördliche Vorabgenehmigung. Innerhalb von drei Monaten nach Einreise musst du dich beim zuständigen Gemeindeamt anmelden (Meldezettel), was die einzige verpflichtende Formalität darstellt.
Für einen dauerhaften Aufenthalt ist die Anmeldung dein zentrales Dokument. EU-Bürger erwerben nach fünf Jahren rechtmäßigem Aufenthalt das Daueraufenthaltsrecht (Anmeldebescheinigung), das ihnen weitgehend die gleichen Rechte wie österreichischen Staatsbürgern gibt. Eine Einbürgerung ist nach sechs Jahren möglich, setzt aber unter anderem die Aufgabe der deutschen Staatsbürgerschaft voraus – was für viele Auswanderer ein Hinderungsgrund bleibt.
Für Rentner gelten keine Sonderregeln – du meldest dich einfach an und lebst. Selbstständige müssen ihre Tätigkeit bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) anmelden und gegebenenfalls eine Gewerbeberechtigung erwerben. Das österreichische Kammersystem ist für Deutsche anfangs gewöhnungsbedürftig, aber gut navigierbar.
Steuern
Österreich und Deutschland haben ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), das verhindert, dass du Einkommen in beiden Ländern versteuern musst. Als steuerlicher Einwohner Österreichs (Hauptwohnsitz und mehr als 183 Tage Aufenthalt) versteuerst du dein Einkommen grundsätzlich in Österreich.
Der österreichische Einkommensteuertarif ist progressiv und beginnt ab einem Jahreseinkommen von 11.693 Euro (Stand 2024). Die Steuersätze liegen zwischen 20 % (untere Einkommensschicht) und 55 % (über 1 Million Euro). Im mittleren Einkommensbereich (30.000 bis 60.000 Euro) sind die effektiven Sätze mit Deutschland grob vergleichbar. Für Rentner aus Deutschland gilt: Deutsche Renten werden nach dem DBA in Deutschland besteuert, sofern sie aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammen. Betriebsrenten und private Renten können unterschiedlich behandelt werden – hier lohnt Einzelfallberatung.
Ein relevanter Unterschied zu Deutschland: In Österreich gibt es keine Gewerbesteuer, was für Selbstständige ein echter Vorteil ist. Die Umsatzsteuersätze sind ähnlich wie in Deutschland (20 % Regelsteuersatz). Das Thema Erbschafts- und Schenkungssteuer ist für viele interessant: Österreich hat diese 2008 abgeschafft, was es für Vermögensübertragungen attraktiv macht – wobei Vorsicht geboten ist, da Deutschland möglicherweise Schenkungen mit Inlandsbezug weiter besteuert.
Krankenversicherung
Als EU-Bürger hast du in Österreich prinzipiell Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem, sobald du dort sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder selbstständig bist. Das österreichische Gesundheitssystem ist dem deutschen sehr ähnlich – gesetzliche Krankenkassen (Österreichische Gesundheitskasse, ÖGK) mit Pflichtversicherung für Arbeitnehmer und Selbstständige.
Deutsche, die ihre Tätigkeit nach Österreich verlagern, melden sich bei der ÖGK an und sind damit in das österreichische System integriert. Für Rentner gilt: Wer eine deutsche gesetzliche Rente bezieht und nach Österreich zieht, bleibt in der Regel in der deutschen Krankenversicherung der Rentner (KVdR) pflichtversichert und hat über das Formular S1 (früher E121) Anspruch auf Leistungen in Österreich – bei österreichischen Kassenärzten und Krankenhäusern.
Private Krankenversicherungen in Österreich kosten für Einsteiger (unter 40, keine Vorerkrankungen) grob zwischen 80 und 200 Euro monatlich. Für ältere Einsteiger ab 60 Jahren kann das deutlich mehr sein. Wer die Wahlarztoption nutzen möchte oder kürzere Wartezeiten anstrebt, legt sich eine österreichische Zusatzversicherung zu – ähnlich dem deutschen Privatpatienten-Modell.
Lebenshaltungskosten
Insgesamt liegen die Lebenshaltungskosten in Niederösterreich und dem Burgenland unter dem österreichischen Durchschnitt, der wiederum leicht über dem deutschen Durchschnitt liegt – wobei das stark von der deutschen Vergleichsstadt abhängt.
Im Wiener Umland (Mödling, Baden, Klosterneuburg) zahlst du für Mieten zwischen 900 und 1.500 Euro für eine 3-Zimmer-Wohnung – vergleichbar mit mittelgroßen deutschen Städten wie Freiburg oder Heidelberg, aber günstiger als München. Im Weinviertel oder Waldviertel sinken Mietpreise auf 500 bis 800 Euro für ähnliche Objekte, Kaufpreise für Einfamilienhäuser liegen in Teilen unter 200.000 Euro.
Im Burgenland sind die Preise in der Neusiedler-See-Region durch den Tourismuseffekt etwas höher, im Süd- und Mittelburgenland gehören sie zu den günstigsten ganz Österreichs. Lebensmittelpreise liegen in Österreich insgesamt etwa 10 bis 15 % über deutschem Niveau. Energie, insbesondere Heizöl und Gas, ist ähnlich teuer wie in Deutschland. Kraftstoff ist in Österreich traditionell etwas günstiger. Gastronomie ist – abhängig von Tourismusnähe – vergleichbar mit deutschen Mittelzentren bis leicht teurer.
Als grobe Orientierung: Eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind kann in einer ländlichen Region Niederösterreichs oder im Burgenland gut mit 2.500 bis 3.200 Euro monatlich auskommen. Im Wiener Umland eher 3.000 bis 4.000 Euro.
Deutschsprachige Community
Österreich ist per definitionem ein deutschsprachiges Land – du wirst hier nicht als sprachliche Minderheit leben, sondern als Teil der Sprachmehrheit. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu den meisten anderen Auswanderungszielen. Dialekte, besonders der niederösterreichische und burgenländische Dialekt, können anfangs für Hochdeutschsprecher ungewohnt sein, sind aber kein ernsthaftes Kommunikationshindernis.
Eine explizit deutsche Expat-Community im Sinne von Auslandsdeutschenorganisationen existiert in Niederösterreich und dem Burgenland kaum – schlicht weil Deutsche hier kein sichtbares Einwandererphänomen sind, sondern nahtlos integriert erscheinen. Deutsche machen nach Österreichern die größte Gruppe unter den Zuzüglern aus, und in Wien sowie dem Wiener Umland sind sie schlicht allgegenwärtig.
Organisierte Stammtische für Auswanderer aus Deutschland gibt es vereinzelt in Eisenstadt und im Wiener Umland, meist über Facebook-Gruppen wie „Deutsche in Österreich“ oder regionale Expat-Gruppen organisiert. Deutschsprachige Dienstleister – Steuerberater, Anwälte, Immobilienmakler – sind flächendeckend vorhanden, weil das Land eben deutschsprachig ist. Für spezifische Fragen rund um das österreichisch-deutsche Steuer- oder Sozialversicherungsrecht empfehlen sich allerdings Kanzleien mit ausdrücklichem Fokus auf grenzüberschreitende Mandate.
Autorenkommentar
Ich sage es direkt: Niederösterreich und das Burgenland sind meine persönliche Empfehlung für alle, die innerhalb des deutschsprachigen Raums auswandern wollen, ohne einen kulturellen Bruch riskieren zu wollen. Die Sprachbarriere fällt weg, das Rechtssystem ist ähnlich strukturiert wie in Deutschland, und dennoch bist du definitiv woanders – andere Mentalität, andere Behördenlogik, ein anderes Lebensgefühl. Wer das Weinviertel oder das Südburgenland kennt, versteht, was ich meine: Das ist nicht Bayern-Nord.
Was mich bei beiden Regionen nach wie vor am meisten überzeugt, ist die Diskrepanz zwischen Lebensqualität und Preisniveau. Du bekommst hier Infrastruktur, Natur und Anbindung an eine Weltstadt auf einem Niveau, das in Deutschland kaum bezahlbar wäre. Wenn du noch in der Planungsphase bist: Fahr hin, miete dir für eine Woche etwas im Waldviertel oder am Neusiedler See – und dann entscheide. Den Papierkram als EU-Bürger bekommst du danach locker in zwei Wochen geregelt.
Jan Harmening, Expat seit 2005 – Über mich
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