Athen ist für viele Deutsche noch immer ein Urlaubsbild aus der Schulzeit – Akropolis, heiße Sommer, stark gewürztes Essen. Wer sich jedoch ernsthaft mit einem Umzug nach Griechenland beschäftigt, entdeckt schnell eine Stadt mit echtem Substanz als Lebensmittelpunkt: eine europäische Metropole mit internationalem Flughafen, funktionierender U-Bahn, modernen Krankenhäusern, einer wachsenden Start-up-Szene und einem Alltagspreisniveau, das deutsche Großstädte klar unterbietet. Attika, die Halbinsel rund um Athen, ergänzt das Bild mit Küstenorten, grünen Vororten und ruhigen Halbinseln – alles innerhalb von 30 bis 60 Minuten Fahrt vom Stadtzentrum.

Die Region zieht heute ein breites Spektrum an Auswanderern an: Rentner, die in Strandnähe ein ruhiges Leben mit mediterranem Klima suchen; Familien, die von niedrigeren Lebenshaltungskosten und einem entspannten Aufwachsumfeld für Kinder profitieren wollen; Berufstätige, die im Homeoffice oder als digitale Nomaden arbeiten und den Alltag in einer lebendigen europäischen Stadt genießen; und Selbstständige, die das 2021 eingeführte griechische Steuerpauschalsystem für ausländische Rentner oder das Non-Dom-Modell für sich nutzen können. Die EU-Zugehörigkeit Griechenlands macht den Schritt für Deutsche administrativ vergleichsweise unkompliziert.
Dieser Artikel stellt dir die wichtigsten Teilregionen von Athen & Attika vor – von urbanen Stadtvierteln bis hin zu ruhigen Küstenlagen – und gibt dir klare Orientierung zu Klima, Visum, Steuern, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten und der deutschsprachigen Community.
Die wichtigsten Teilregionen
Athen-Zentrum (Kolonaki, Syntagma, Monastiraki)
Das Herz der griechischen Hauptstadt bietet städtisches Leben auf hohem Niveau: dichte Gastronomie- und Kulturszene, exzellente Anbindung an alle U-Bahn-Linien, kurze Wege zu Botschaften, Behörden und internationalen Arztpraxen. Kolonaki gilt als das gehobene Wohnviertel schlechthin – ruhigere Seitenstraßen, Boutiquen, Kaffeehäuser. Monastiraki und das Psyrrí-Viertel daneben sind lebhafter, jünger und günstiger.
Für wen geeignet: Berufstätige, digitale Nomaden, Kulturinteressierte, alle ohne Bedarf an Grün oder Ruhe direkt vor der Tür.
Besonderheit: Die Akropolis ist vom Stadtbild nicht wegzudenken – nach einigen Wochen gehört sie zum Alltag, aber der Blick darauf verliert sich nie ganz.
Glyfáda & Voula (Südliche Athener Riviera)
Glyfáda ist das mondänste Küstenvorort-Zentrum südlich von Athen: Fußgängerzonen, Shoppingmalls, Restaurants mit Meeresblick, saubere Strände und ein belebtes Nachtleben. Voula liegt ruhiger, ist aber genauso gut angebunden und zieht ein etwas gesetzteresPublikum an. Die Straßenbahn verbindet diesen Küstenstreifen direkt mit dem Athener Zentrum.
Für wen geeignet: Familien mit Schulkindern (mehrere internationale Schulen in der Nähe), Rentner mit Anspruch an Komfort und Meeresblick, Selbstständige mit Bedarf an urbanem Umfeld und Freizeitwert.
Besonderheit: Die „Athenian Riviera“ genannte Küstenlinie ist das Wohngebiet vieler gut verdienender Athener und Expats – entsprechend hoch sind die Mieten, aber auch die Infrastruktur.
Vouliagméni & Varkíza
Weiter südlich auf der Riviera wird es ruhiger und exklusiver. Vouliagméni besitzt einen berühmten Salzsee, eine geschützte Bucht und einige der teuersten Immobilien der Region. Varkíza liegt einen Kilometer weiter und bietet eine breitere, familiäre Bucht zu günstigeren Preisen. Wer Abstand vom Stadttrubel sucht, aber dennoch in Athen erreichbar sein möchte, findet hier gute Bedingungen.
Für wen geeignet: Rentner, wohlhabende Familien, alle die Strandnähe und Ruhe als Priorität setzen.
Besonderheit: Vouliagméni Lake – ein natürlicher Thermalsee direkt am Meer – ist ein ungewöhnliches Alleinstellungsmerkmal dieses Küstenabschnitts.
Kifisiá & Ekáli (Nördliche Vorstadt)
Im Norden Athens, an den Hängen des Parnitha-Gebirges, liegt das grüne, kühle Vorstadt-Ensemble rund um Kifisiá. Breit angelegte Boulevards, schattige Platanen, Villen hinter Gartenmauern und ein gehobenes Einkaufsangebot prägen das Bild. Ekáli liegt noch weiter nördlich und ist ausgesprochen ruhig, fast dörflich – mit sehr großen Grundstücken und einem deutlichen Abstand vom Athener Lärm.
Für wen geeignet: Familien mit Kindern, die viel Platz und grüne Umgebung suchen; Rentner, die Hitze schlecht vertragen und das kühlere Mikroklima schätzen.
Besonderheit: Kifisiá ist deutlich kühler als das Athener Becken – in Sommermonaten ein erheblicher Vorteil gegenüber dem überhitzten Stadtzentrum.
Maroúsi & Chalandri (Nördliche Mittelklasse-Vororte)
Maroúsi ist bekannt als Standort des Olympiastadions und einer Vielzahl internationaler Unternehmenshauptsitze. Das Viertel ist gut erschlossen (Metro-Linie 1), modern und solide bürgerlich. Chalandri liegt daneben und ist ruhiger, hat aber ebenfalls eine gute Infrastruktur und ein gewachsenes Nachbarschaftsgefühl. Preise liegen hier moderat unter Kifisiá-Niveau.
Für wen geeignet: Berufstätige, die pendeln oder hybrid arbeiten; Familien, die Stadtnähe mit etwas mehr Ruhe kombinieren möchten.
Besonderheit: In Maroúsi befinden sich viele multinationale Unternehmen und Botschaften – die Expat-Dichte ist entsprechend höher als anderswo in der nördlichen Vorstadt.
Piräus & Pérama
Der große Hafen Piräus ist keine klassische Expat-Destination, aber eine interessante Alternative für alle, die urbanes, werktagspraktisches Wohnen mit direktem Meereszugang verbinden wollen. Das Zentrum von Piräus ist dicht besiedelt und lärmig, aber die Viertel Kastélla und Freáttýda bieten ruhigere Hanglagen mit Panoramablick über den Saronischen Golf. Metro-Linie 1 verbindet Piräus direkt mit dem Athener Zentrum.
Für wen geeignet: Preisbewusste Auswanderer, die Meeresnähe wollen, ohne Riviera-Preise zu zahlen; alle, die einen lebendigen, nicht touristisch ausgerichteten Alltag schätzen.
Besonderheit: Als größter Passagierhafen des Mittelmeers hat Piräus eine ganz eigene Energie – morgens Fischmarkt, nachmittags Fähren in alle Welt.
Lavrio & Sounio (Südöstliche Attikaküste)
Das südöstliche Ende Attikas ist touristisch bekannt wegen des Poseidon-Tempels auf Kap Sounio. Lavrio selbst ist eine Kleinstadt mit echtem Alltagsleben, günstigen Mieten und direkter Fährenverbindung zu den Kykladen. Die Küstenstraße zwischen Lavrio und Sounio zählt zu den landschaftlich schönsten der Region.
Für wen geeignet: Rentner und Ruhesuchende, die der Hauptstadt entfliehen, aber weiterhin in Attika wohnen wollen; alle, die Inselausflüge als festen Bestandteil ihres Alltags sehen.
Besonderheit: Mit dem Fährticket nach Kéa oder Kýthnos ist man von Lavrio in 1–2 Stunden auf den Kykladen – ein Alltagsluxus, den kaum ein anderer Athener Vorort bieten kann.
Maráthonas & Nordöstliche Attikaküste
Die Marathonküste – Marathónas, Néa Mákri, Rafína – ist weniger bekannt, aber in der Athener Mittelschicht beliebt als Wochenendfluchtziel. Immer mehr Auswanderer entdecken diese Küste auch als ganzjährigen Wohnstandort: ruhig, grün (Kiefernwälder direkt am Meer), deutlich günstigere Mieten als auf der Riviera. Rafína hat zudem eine eigene Fährverbindung zu Euboia und den Kykladen.
Für wen geeignet: Familien und Rentner, die Abstand vom Stadtleben wünschen, aber nicht völlig abgeschnitten sein wollen; Naturliebhaber.
Besonderheit: Der Marathon-See ist ein natürliches Reservoir inmitten von Pinienwald – die Landschaft dieser Küste unterscheidet sich spürbar von der trockenen Riviera im Süden.
Klima & Naturrisiken
Athen & Attika haben eines der sonnigsten Klimata Europas. Die Sommer (Juni bis September) sind heiß und nahezu regenlos – Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius sind im Juli und August keine Seltenheit, im Athener Becken durch den Wärmeinseleffekt oft noch höher. Küstenlagen wie die Riviera oder Vouliagméni profitieren von Seebriesen, die Temperaturen um mehrere Grad senken können. Die Winter sind mild (8–15 Grad), mit Regen vor allem zwischen November und März; Schnee im Zentrum ist selten, in Kifisiá und den Hängen des Parnitha jedoch einige Male pro Winter möglich.
Das wichtigste Naturrisiko in Attika ist Erdbeben: Griechenland gehört zu den seismisch aktivsten Regionen Europas. Attika erlebte 1999 ein schweres Beben (Magnitude 5,9, Epizentrum in Ano Liosía), das über 140 Menschenleben kostete. Neuere Gebäude sind nach strengeren seismischen Vorschriften gebaut; wer eine ältere Immobilie kaufen oder mieten will, sollte das Baujahr und die Bauweise prüfen. Waldbrand ist das zweite erhebliche Risiko: Die Hänge rund um Athen (Parnitha, Penteliko, Hymettos) sowie die Küstenregionen mit Kiefernbewuchs sind gefährdet. Die Sommer 2021 und 2023 haben das dramatisch gezeigt. Überschwemmungen sind seltener, können aber nach Starkregenereignissen in bestimmten Stadtgebieten auftreten. Hurrikane und tropische Stürme sind für Attika kein relevantes Risiko.
Visum & Aufenthalt
Als EU-Bürger hast du das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union – der Umzug nach Griechenland ist ohne Visum möglich. Für Aufenthalte über 90 Tage musst du dich jedoch bei der zuständigen Behörde (Dimarcheío / Einwohnermeldeamt) anmelden und eine Aufenthaltsbescheinigung (Véveosi) beantragen. Diese ist kein Visum, sondern eine Registrierung deines EU-Aufenthaltsrechts; sie ist für viele weitere Schritte (Steuernummer, Bankkonto, Krankenversicherung) notwendig.
Die griechische Steuernummer (AFM, Arithmós Forologikoú Mitróou) ist ein früher Schritt, den du bei der lokalen Steuerbehörde (Eforía) beantragst – oft mit einem Steuerberater vor Ort einfacher. Für Rentner gilt: Wer aus Deutschland eine gesetzliche Rente bezieht, muss in der Regel die Abmeldung aus dem deutschen Rentensystem kommunizieren und die Rente ins Ausland überweisen lassen; das ist Routine. Die EU-Koordinierungsverordnungen regeln, welche Sozialleistungen du mitnehmen oder einfordern kannst.
Ein spezielles Aufenthaltsregime für Nicht-EU-Bürger ist die griechische „Golden Visa“-Regelung (Investorenvisum ab Immobilienkauf von mindestens 250.000 Euro – in Attika und bestimmten Inselregionen aktuell auf 800.000 Euro erhöht). Für Deutsche als EU-Bürger ist dieses Programm nicht relevant, aber wissenswert, wenn du Nicht-EU-Familienangehörige mitbringst.
Steuern
Griechenland hat in den letzten Jahren mehrere steuerliche Sonderregelungen eingeführt, die für Auswanderer relevant sind. Das bekannteste ist das Alternative Tax Regime für ausländische Renteneinkünfte (Art. 5B Einkommensteuergesetz): Wer seinen steuerlichen Wohnsitz nach Griechenland verlegt und seit mindestens fünf der vergangenen sechs Jahre nicht in Griechenland steuerlich ansässig war, kann eine Pauschalsteuer von 7 Prozent auf alle ausländischen Renteneinkünfte wählen – für einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren. Das ist für viele Frührentner und Altersrentner mit deutschen Rentenansprüchen ein erheblicher Vorteil gegenüber dem normalen Einkommensteuertarif.
Für Berufstätige und Selbstständige existiert ein ähnliches Modell (Art. 5A): eine Pauschalsteuer von 100.000 Euro pro Jahr auf alle ausländischen Einkünfte, unabhängig vom tatsächlichen Betrag – interessant für sehr Vermögende, für die meisten Auswanderer aber nicht der relevante Weg. Daneben gibt es ein 50-Prozent-Steuerbefreiungsmodell für Arbeitnehmer, die neu nach Griechenland ziehen und dort eine Beschäftigung aufnehmen.
Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und Griechenland besteht und weist bestimmten Einkommensarten das Besteuerungsrecht zu: Deutsches Renteneinkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung wird nach dem DBA grundsätzlich in Deutschland besteuert – das griechische Sonderpauschalsystem kann hier in Widerspruch geraten und erfordert individuelle steuerliche Beratung. Miet- oder Kapitalerträge aus deutschen Quellen können ebenfalls in Deutschland steuerpflichtig bleiben. Ein steuerlicher Berater mit Kenntnissen beider Systeme ist für jeden Auswanderer in diese Region unerlässlich.
Krankenversicherung
Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) endet mit Aufgabe des deutschen Wohnsitzes und der Abmeldung in Deutschland. Als EU-Bürger hast du in Griechenland Zugang zum staatlichen Gesundheitssystem (EOPYY), sofern du dort sozialversicherungspflichtig beschäftigt bist oder bestimmte Voraussetzungen erfüllst. Rentner, die eine deutsche gesetzliche Rente beziehen und keiner anderen Pflichtversicherung unterliegen, können über das Formular S1 in das griechische öffentliche System aufgenommen werden – die Kosten trägt dann der deutsche Rentenversicherungsträger.
Für alle anderen – Selbstständige, Frührentner ohne S1-Anspruch, Berufstätige im Homeoffice ohne griechischen Arbeitgeber – ist eine private Krankenversicherung die realistischste Lösung. Internationale Privatkrankenversicherungen für Expats bewegen sich je nach Alter und Leistungsumfang grob zwischen 80 und 350 Euro pro Monat. Griechische private Versicherungen sind günstiger, aber oft mit Leistungslücken. Gute private Kliniken sind in Athen zahlreich vorhanden – die medizinische Versorgungsqualität in der Hauptstadt ist insgesamt solide, wenn auch mit deutlichen Unterschieden zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen.
Lebenshaltungskosten
Athen ist im europäischen Vergleich noch immer eine günstige Hauptstadt – aber der Abstand zu deutschen Städten wird kleiner, insbesondere bei Mieten. Nach den starken Preissteigerungen seit 2021 sind Mieten in beliebten Stadtvierteln und an der Riviera deutlich gestiegen. Eine 2-Zimmer-Wohnung in Kolonaki oder Glyfáda kostet inzwischen 800 bis 1.400 Euro pro Monat; in günstigeren Stadtteilen wie Piräus oder der Marathonküste sind 500 bis 800 Euro realistisch.
Lebensmittel, Gastronomie und lokale Dienstleistungen sind dagegen weiterhin deutlich günstiger als in Deutschland. Ein vollständiges Mittagessen in einem lokalen Taverna-Restaurant kostet 8 bis 14 Euro; Wochenmärkte (Laïki Agorá) bieten frisches Obst und Gemüse zu Preisen, die mit deutschen Discountern kaum zu vergleichen sind. Kraftstoff ist ähnlich teuer wie in Deutschland. Strom kann im Sommer durch intensive Klimaanlagennutzung zum Kostenfaktor werden.
Als grobe Orientierung: Ein Paar ohne Kinder kommt in Athen (zentrumsnahe Lage) mit 2.000 bis 2.800 Euro pro Monat komfortabel aus. An günstigeren Küstenlagen auf Attika kann dieser Wert auf 1.500 bis 2.000 Euro sinken. Verglichen mit München, Frankfurt oder Hamburg ist das weiterhin ein spürbarer Vorteil.
Deutschsprachige Community
Die deutschsprachige Präsenz in Athen ist überschaubar, aber vorhanden. Die Hauptkonzentration liegt in den südlichen Vororten der Riviera (Glyfáda, Voula, Vouliagméni) sowie in den nördlichen grünen Vororten (Kifisiá, Ekáli, Maroúsi). Im Stadtzentrum sind Expats verschiedenster Nationalitäten verteilt, ohne einen klar deutschen Schwerpunkt.
Die Deutsche Schule Athen in Maroúsi ist eine etablierte Institution und ein natürlicher Knotenpunkt für deutschsprachige Familien mit Kindern. Über Schulveranstaltungen und Elternnetzwerke entstehen regelmäßig Kontakte zur breiteren Community. Die Deutsche Botschaft Athen veranstaltet gelegentlich offizielle Empfänge; das Goethe-Institut Athen ist kulturell aktiv und bietet Sprachkurse und Veranstaltungen an.
Einen regelmäßigen, organisierten deutschsprachigen Stammtisch gibt es in Athen, wenngleich weniger strukturiert als in manchen anderen Expat-Destinationen. Facebook-Gruppen und lokale WhatsApp-Gruppen sind für viele Neuzugezogene der realistischere erste Kontaktpunkt. Deutschsprachige Steuerberater, Anwälte und Immobilienmakler sind in Athen verfügbar – die Suche lohnt sich, da sie die doppelte Komplexität (deutsches und griechisches Recht) kennen und entsprechend wertvolle Unterstützung leisten.
Autorenkommentar
Athen hat mich nicht auf den ersten Blick gewonnen – die Stadt ist laut, heiß, unübersichtlich, und die Bürokratie auf Griechisch kann zermürben. Aber genau das ist auch ihr Reiz: Wer hier ankommt und bleibt, der wohnt wirklich in einer lebendigen europäischen Metropole, nicht in einer Expat-Blase. Die Kombination aus Urbanität, Küstenzugang und einem Alltagsleben, das sich für einen Bruchteil des Münchner Preises realisieren lässt, macht Attika zu einer der unterschätztesten Regionen für Auswanderer im EU-Raum.
Was ich dir klar mitgeben möchte: Die Steuerpauschale für Rentner klingt auf dem Papier verlockend – und sie kann es sein, aber nur dann, wenn du vorher genau klärst, wie das DBA mit Deutschland im Einzelfall greift. Lass dir hier nichts schönreden, sondern hol dir frühzeitig einen Berater mit konkreter Erfahrung in beiden Steuersystemen. Der finanzielle Vorteil eines Griechenland-Umzugs ist real – aber er ist nicht automatisch.
Jan Harmening, Expat seit 2005
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