Das Elsass ist eine Region, die kaum jemand kennenlernt, ohne dass sie ihn packt. Zwischen dem Rhein und den Vogesen liegt ein schmaler Landstreifen, der über Jahrhunderte zwischen Deutschland und Frankreich hin- und hergegangen ist – und gerade deshalb heute etwas Einzigartiges geworden ist: eine Region mit doppelter Identität, beiderseitiger Sprache und einer Lebensqualität, die in Westeuropa ihresgleichen sucht. Für Auswanderer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es kaum ein Ziel, das so viel Vertrautheit mit so viel neuer Erfahrung verbindet.

Strasbourg, die Hauptstadt des Elsass und Sitz mehrerer europäischer Institutionen, ist dabei weit mehr als Verwaltungszentrum. Die Stadt zieht Diplomaten, EU-Beamte, Wissenschaftler, Familien und Rentner gleichermaßen an – mit einer Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört, einer lebendigen Gastronomie- und Kulturszene und einer hervorragenden Anbindung an Deutschland, die Schweiz und den Rest Frankreichs. Und wer es ruhiger mag, findet entlang der elsässischen Weinstraße Dörfer, die wie aus einer anderen Zeit wirken – mit Fachwerk, Weinbergen und einem Alltagsleben, das kaum hektischer sein könnte als das in einer süddeutschen Kleinstadt.
Dieser Artikel gibt dir einen vollständigen Überblick über das Elsass als Auswanderungsziel: die wichtigsten Teilregionen und ihre Charaktere, das Klima, Visum und Aufenthalt, Steuern, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten und die deutschsprachige Community vor Ort. Egal, ob du als Rentner, Familie, Berufstätiger oder Selbstständiger übersiedelst – hier findest du die entscheidenden Orientierungspunkte.
Die wichtigsten Teilregionen im Elsass
Strasbourg (Stadt und Stadtumland)
Strasbourg ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Herz des Elsass. Die Inselstadt „Grande Île“ mit dem gotischen Münster, den Fachwerkhäusern im Petite France-Viertel und den Kanälen ist UNESCO-Welterbe – und gleichzeitig gelebter Alltag für über 280.000 Menschen. Das Stadtleben ist urban, international und ausgesprochen angenehm: kurze Wege, exzellenter öffentlicher Nahverkehr, Märkte, Theater, Hochschulen. Die Mieten und Kaufpreise sind im Vergleich zu Paris, München oder Zürich moderat, aber steigen seit Jahren.
Für wen geeignet: Berufstätige bei EU-Institutionen oder im grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, Akademiker, Familien mit Bildungsanspruch, stadtaffine Rentner.
Besonderheit: Strasbourg ist Sitz des Europäischen Parlaments, des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte – der internationale Lebensstil ist hier keine Ausnahme, sondern die Norm.
Kehl und Ortenau-Nähe (deutsch-französisches Grenzgebiet)
Wer im Elsass leben, aber weiter auf deutschem Arbeitsmarkt tätig sein will, zieht oft in die unmittelbare Grenzregion rund um Strasbourg. Städte und Gemeinden wie Illkirch-Graffenstaden, Schiltigheim oder das direkt an Kehl grenzende Strasbourg-Neudorf bieten günstigere Mietpreise als das Stadtzentrum, gute Anbindung per Tram oder Auto und eine sehr hohe Dichte an deutschsprachigen Nachbarn und Pendlern.
Für wen geeignet: Grenzpendler, die in Deutschland arbeiten und in Frankreich günstiger wohnen wollen; Familien, die Ruhe ohne Isolation suchen.
Besonderheit: Der Rheinübergang Strasbourg–Kehl ist einer der meistgenutzten Grenzübergänge Europas – Pendler kennen jeden Zentimeter.
Elsässische Weinstraße (Route des Vins d’Alsace)
Die Weinstraße zieht sich über 170 Kilometer von Marlenheim im Norden bis Thann im Süden und verbindet Dörfer wie Obernai, Ribeauvillé, Riquewihr und Kaysersberg. Diese Orte sind touristisch bekannt, aber abseits der Hauptsaison ruhig und sehr lebenswert. Fachwerkhäuser, gepflegte Gärten, lokale Wochenmärkte – das Alltagsleben hier hat eine Qualität, die in Deutschland für viel Geld kaum zu finden ist.
Für wen geeignet: Rentner, Selbstständige mit Homeoffice, Paare ohne schulpflichtige Kinder, alle, die ländliche Eleganz statt Stadttrubel suchen.
Besonderheit: Immobilienpreise an der Weinstraße sind gestiegen, aber renovierungsbedürftige Fachwerkhäuser in Nebenlagen sind noch erschwinglich – mit dem Charme des echten Elsass inklusive.
Colmar und Umgebung
Colmar ist die heimliche Herzenshauptstadt des Elsass. Kleiner als Strasbourg, pittoresker, weniger international, aber mit einer vollständigen Infrastruktur: Krankenhaus, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, kulturelles Angebot. Das Viertel „Petite Venise“ mit seinen Kanälen und Fachwerkhäusern ist Postkartenidylle – aber auch im Alltag macht Colmar vieles richtig. Die Lage zwischen Weinbergen, Vogesen und Rheinebene ist kaum zu toppen.
Für wen geeignet: Familien, Rentner, alle, die eine überschaubare Stadtgröße mit vollständiger Versorgung bevorzugen.
Besonderheit: Colmar hat einen der bekanntesten Weihnachtsmärkte Frankreichs – was im Winter viele Touristen bringt, aber auch zeigt, wie lebendig die Stadtkultur hier ist.
Mulhouse und Südelsass
Mulhouse ist die drittgrößte Stadt des Elsass und der am stärksten industriell geprägte Standort der Region. Historisch war Mulhouse ein Zentrum der Textilindustrie, heute ist die Stadt Hochschulstandort und Heimat mehrerer überregional bekannter Museen (Cité de l’Automobile, Musée du Chemin de fer). Die Immobilienpreise sind deutlich günstiger als in Strasbourg oder Colmar. Die Nähe zur Schweiz (Basel ist nur 30 Minuten entfernt) macht Mulhouse besonders interessant für Grenzpendler in die Schweiz.
Für wen geeignet: Berufstätige mit Arbeit in der Schweiz oder Industrie, Budgetbewusste, Familien mit Interesse an Museum und Kultur ohne Touristenpreise.
Besonderheit: Von Mulhouse aus pendeln viele täglich nach Basel – Schweizer Gehalt, französische Lebenshaltungskosten.
Bas-Rhin – Norden (Haguenau, Saverne, Wissembourg)
Der nördliche Teil des Elsass, das Bas-Rhin, ist weniger bekannt als die Weinstraße oder Colmar – und genau deshalb interessant. Städte wie Haguenau (die zweitgrößte Stadt des Bas-Rhin), Saverne mit seinem Barockschloss und das grenznah gelegene Wissembourg bieten ruhiges, bezahlbares Wohnen mit guter Anbindung nach Strasbourg. Das Landschaftsbild wechselt zwischen flacher Rheinebene, Wald (der Haguenauer Forst ist einer der größten Frankreichs) und den nördlichen Ausläufern der Vogesen.
Für wen geeignet: Familien, die Ruhe und Platz suchen; Pendler nach Strasbourg oder in die Pfalz; Rentner mit Naturbedürfnis.
Besonderheit: In Wissembourg ist die deutschsprachige Vergangenheit noch spürbar – viele Straßenschilder sind zweisprachig, und der Dialekt lebt.
Vogesen-Westseite (Westelsass / Pays de la Pétrusse)
Die Westseite der Vogesen gehört administrativ zum Elsass-Moselle-Gebiet und ist deutlich weniger bekannt als die Ostseite mit der Weinstraße. Orte wie Sainte-Marie-aux-Mines oder das Gebiet rund um den Col de la Schlucht bieten bergiges Terrain, Wanderkultur, günstige Immobilien und eine fast ländliche Stille. Die Infrastruktur ist schwächer, aber wer Abgeschiedenheit bei gutem Naturzugang sucht, findet hier echte Alternativen.
Für wen geeignet: Naturliebhaber, Selbstständige mit Homeoffice, Auswanderer, die wirklich aus dem Stadtleben aussteigen wollen.
Besonderheit: Immobilienpreise auf der Vogesenwestseite sind teilweise die günstigsten im gesamten Elsass – mit einzigartiger Berglandschaft als Bonus.
Strasbourg-Südgürtel (Lingolsheim, Oberhausbergen, Eckbolsheim)
Wer die Vorzüge Strasbourgs nutzen will, ohne Innenstadt-Mieten zu zahlen, schaut sich im Südgürtel um. Die Gemeinden südlich und westlich des Stadtzentrums sind gut per Tram angebunden, familienfreundlich und bieten Eigenheimoptionen, die im Zentrum schlicht nicht erschwinglich sind. Die Wohnqualität ist hoch, die Infrastruktur vollständig.
Für wen geeignet: Familien mit Kindern, die Strasbourg als Arbeitsort nutzen; Paare, die Wohnraum statt Stadtlage priorisieren.
Besonderheit: Das Strasbourger Tramnetz ist eines der besten Frankreichs – aus dem Südgürtel ins Zentrum oft schneller als mit dem Auto.
Klima & Naturrisiken
Das Elsass hat ein ausgesprochen eigenwilliges Klima für eine westeuropäische Region: Es ist das trockenste und sonnigste Gebiet Frankreichs – die Vogesen im Westen blockieren die atlantischen Regenfronten zuverlässig. Strasbourg und die Rheinebene erhalten weniger Niederschlag als München oder Hamburg, und Sonnenstunden sind im Sommer vergleichbar mit dem südfranzösischen Raum.
Die Sommer sind warm bis heiß (Juli-Durchschnitt um 25 °C, Hitzewellen bis 38 °C möglich), die Winter kalt und oft grau, mit gelegentlichem Schnee in der Rheinebene und verlässlichem Schnee in den Vogesen. Der Frühling ist kurz, der Herbst goldig und mild – besonders entlang der Weinstraße eine der schönsten Jahreszeiten.
Naturrisiken sind im europäischen Vergleich gering, aber nicht null: Das Elsass liegt in einer seismisch aktiven Zone. Erdbeben der Stärke 3–4 kommen vereinzelt vor; ein größeres Erdbeben (Stärke 5–6) ist historisch belegt und geologisch möglich. Überschwemmungen betreffen vor allem Gebiete direkt am Rhein und kleinere Flüsse nach Starkregenereignissen. Hitzeperioden nehmen im Zuge des Klimawandels zu, was die trockene Rheinebene stärker belastet als die höheren Lagen.
Visum & Aufenthalt
Als EU-Bürger brauchst du für den Umzug ins Elsass kein Visum. Das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU gilt uneingeschränkt: Du darfst ohne Genehmigung einreisen, arbeiten, selbstständig tätig sein und dauerhaft bleiben. Was du aber tun solltest – und was viele vergessen – ist die Anmeldung beim zuständigen Rathaus (Mairie) deiner Wohngemeinde. Diese Anmeldung ist der erste Schritt zur Begründung des offiziellen Wohnsitzes in Frankreich.
Für den Alltag wichtig: Innerhalb von drei Monaten nach Einreise empfiehlt sich die Beantragung einer Carte de Séjour (Aufenthaltsbescheinigung), auch wenn sie für EU-Bürger technisch nicht verpflichtend ist. Sie erleichtert den Umgang mit Behörden, Banken und Versicherungen erheblich. Rentner aus Deutschland brauchen keinen Nachweis einer Erwerbstätigkeit – ausreichende Mittel zum Lebensunterhalt und eine Krankenversicherung reichen aus.
Wer als Selbstständiger tätig ist, meldet sich beim Centre de Formalités des Entreprises (CFE) an. Für Freiberufler gibt es das Statut d’auto-entrepreneur (Micro-Entrepreneur), das bürokratisch einfach einzurichten ist und gerade für Einsteiger in die französische Selbstständigkeit eine gute Option darstellt.
Steuern
Das Elsass ist Teil Frankreichs und unterliegt dem französischen Steuersystem – mit einem wichtigen Sonderfall: Zwischen Deutschland und Frankreich besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), das klar regelt, in welchem Land welche Einkünfte besteuert werden. Wer seinen steuerlichen Wohnsitz ins Elsass verlegt, zahlt in der Regel seine Einkommensteuer in Frankreich – auch auf deutsche Renten oder Kapitalerträge, sofern das DBA dies so vorsieht. Deutsche Beamtenpensionen hingegen bleiben in Deutschland steuerpflichtig.
Die französische Einkommensteuer wird als Haushaltssteuer (Quotient familial) berechnet, was besonders für Familien vorteilhaft sein kann. Der Eingangssteuersatz ist moderat, der Spitzensteuersatz liegt bei 45 % ab einem sehr hohen Einkommen. Rentner mit mittleren Bezügen zahlen in Frankreich oft weniger als in Deutschland – das hängt jedoch stark vom individuellen Fall ab.
Hinzu kommen Sozialabgaben (CSG, CRDS) auf Einkünfte, die auch EU-Rentner mit Wohnsitz in Frankreich betreffen können, sofern sie nicht unter das Sozialversicherungssystem eines anderen EU-Landes fallen. Die Taxe foncière (Grundsteuer) und die inzwischen für Erstwohnsitze abgeschaffte Taxe d’habitation sind ebenfalls zu berücksichtigen. Eine individuelle Steuerberatung durch einen in beiden Ländern versierten Experten ist vor dem Umzug dringend zu empfehlen.
Krankenversicherung
Als in Frankreich wohnhafter EU-Bürger hast du grundsätzlich Anspruch auf Aufnahme in das staatliche Krankenversicherungssystem PACS (Protection Universelle Maladie, PUMA). Erwerbstätige werden automatisch über ihren Arbeitgeber eingegliedert; Selbstständige melden sich bei der URSSAF an; Rentner aus Deutschland können die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. das Formular S1 nutzen, das ihnen erlaubt, die Leistungen der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung in Frankreich in Anspruch zu nehmen.
Das französische System übernimmt in der Regel 70–80 % der Behandlungskosten. Die Lücke schließt eine Mutuelle (private Zusatzversicherung), die in Frankreich weit verbreitet ist und monatlich ca. 30–100 € kostet, je nach Leistungsumfang und Alter. Ohne Mutuelle bleiben Eigenanteile, besonders bei Zahnersatz und Optik, spürbar. Die medizinische Versorgung im Elsass ist gut; Strasbourg hat ein Universitätsklinikum von europäischem Rang, Colmar und Mulhouse verfügen über vollwertige Krankenhäuser.
Lebenshaltungskosten
Das Elsass ist im französischen Vergleich keine Billigregion – aber im Vergleich zu Paris, München oder Zürich klar günstiger. Strasbourg liegt beim Preisniveau etwa auf dem Level einer mittelgroßen deutschen Universitätsstadt wie Freiburg oder Heidelberg. Außerhalb der Stadt sinken die Kosten deutlich.
Zur groben Orientierung (Richtwerte, Stand 2024/2025):
Mieten: In Strasbourg zahlst du für eine 2-Zimmer-Wohnung im Zentrum ca. 750–1.100 € warm. In Colmar oder Mulhouse liegt dasselbe für 600–850 €, in Weinstraßen-Dörfern teils günstiger. Eigenheime sind an der Weinstraße und im Vogesenraum noch für 200.000–350.000 € erhältlich; im Strasbourger Umland liegt der Markt höher.
Lebensmittel: Vergleichbar mit Deutschland, teils günstiger bei Wein, Käse und lokalen Produkten. Wochenmärkte bieten exzellente Qualität zu fairen Preisen.
Mobilität: Frankreich besteuert Kraftstoff stark; ein Auto ist außerhalb von Strasbourg nahezu unverzichtbar. Der öffentliche Nahverkehr in Strasbourg ist sehr gut; außerhalb überschaubar.
Hauptkostentreiber sind Miete/Immobilien in Strasbourg, der Energiepreis (Frankreich ist beim Strom durch Atomkraft günstig, Gas und Öl teurer), und die Mutuelle (Zusatzkrankenversicherung) als Fixkosten.
Deutschsprachige Community
Das Elsass ist die deutschsprachigste Region Frankreichs – historisch, kulturell und praktisch. Der elsässische Dialekt (Alsacien) ist ein alemannischer Dialekt, eng verwandt mit dem Badischen und Schweizerdeutschen, und wird besonders von älteren Generationen noch aktiv gesprochen. Im Alltag begegnest du in Grenzregionen Zweisprachigkeit als Selbstverständlichkeit: Schilder, Menükarten, Gespräche.
Die deutschsprachige Expat-Community im engeren Sinne – also Zugewanderte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – ist besonders in Strasbourg und entlang der Grenzregion stark. Strasbourg hat deutschsprachige Kindergärten, bilinguale Schulen und mehrere Einrichtungen, die auf den grenzüberschreitenden Alltag ausgerichtet sind. Deutschsprachige Stammtische und Expat-Gruppen existieren sowohl digital (Facebook-Gruppen für „Deutsche in Strasbourg“ und ähnliche) als auch in Form regelmäßiger Treffen.
In Colmar, Mulhouse und den Weinstraßen-Dörfern ist die formale Expat-Community kleiner, aber die sprachliche Vertrautheit mit dem Deutschen ist allgegenwärtig. Wer einen deutschsprachigen Arzt, Anwalt oder Steuerberater im Elsass sucht, wird ihn finden – das Angebot ist deutlich größer als in anderen französischen Regionen.
Autorenkommentar
Das Elsass hat mich nicht mit großen Gesten gewonnen, sondern mit kleinen Beobachtungen: Ein Bäcker in Obernai, der auf Deutsch und Französisch antwortet ohne nachzudenken. Eine Strasbourger Markthalle, in der Elsässer Flammkuchen und Coq au Riesling Seite an Seite auf der Tafel stehen. Diese Region macht keine große Show aus ihrer Doppelkultur – sie lebt sie einfach. Für Deutsche, die auswandern wollen, ohne das Gefühl zu haben, auf einem anderen Planeten zu landen, ist das Elsass eine der ehrlichsten Optionen in ganz Europa.
Was ich dir mitgeben will: Unterschätze den bürokratischen Aufwand nicht. Frankreich ist administrativ eigen – Behördengänge dauern, Formulare sind komplex, und ohne Basiskenntnisse in Französisch wirst du dir schwertun. Gleichzeitig: Im Elsass kommst du mit Deutsch weiter als irgendwo sonst in Frankreich, und die Nähe zur deutschen Grenze bedeutet, dass Ärzte, Steuerberater und Alltagserledigungen notfalls auch auf der anderen Rheinseite möglich sind. Wer das Elsass mit realistischen Erwartungen und einem Minimum an Vorbereitung angeht, findet hier eine Lebensqualität, die in Westeuropa nicht viele Regionen bieten.
Jan Harmening, Expat seit 2005 | Über den Autor
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