Auswandern in die Dordogne / Périgord – Leben im Herzen des französischen Südwestens

Die Dordogne gehört zu den wenigen Regionen in Europa, die es schaffen, Landschaft, Geschichte und Lebensqualität so selbstverständlich zu verbinden, dass Auswanderer aus Deutschland oft gar nicht mehr erklären können, warum sie geblieben sind – es fühlt sich schlicht richtig an. Sanfte Hügellandschaften, mittelalterliche Bastidestädte, der gleichnamige Fluss mit seinen serpentinenartigen Schleifen durch goldgelbe Kalksteintäler: Die Dordogne ist kein Geheimtipp mehr, aber sie hat sich ihre Substanz bewahrt. Das macht sie zu einem der attraktivsten Auswanderungsziele im Südwesten Frankreichs – besonders für alle, die nicht in einer Metropole leben wollen, sondern im Einklang mit dem eigenen Rhythmus.

Mittelalterliches Dorf Perigord, Frankreich
Mittelalterliches Dorf Perigord

Für Rentner ist die Region aus mehreren Gründen besonders interessant: Die Lebenshaltungskosten liegen deutlich unter deutschem Niveau, die Immobilienpreise sind im europäischen Vergleich noch moderat, und das französische Gesundheitssystem zählt zu den besten der Welt. Gleichzeitig bietet die Dordogne eine gewachsene internationale Community – darunter eine nennenswerte deutschsprachige Präsenz – und eine Lebensart, die dem Wort „Entschleunigung“ inhaltlich gerecht wird. Wer nach Jahren Berufsleben einen Neustart mit Substanz sucht, findet hier beides: Ruhe und Anreiz.

Dieser Artikel gibt dir einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Teilregionen der Dordogne sowie alle praktischen Infos, die du für deine Entscheidung brauchst: Klima, Visum, Steuern, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten und die deutschsprachige Community vor Ort.

Die wichtigsten Teilregionen

Périgueux und Umgebung (Périgord Blanc)

Périgueux ist die Präfekturstadt des Departements Dordogne und damit das administrative Zentrum der Region. Die Altstadt mit ihrer romano-byzantinischen Kathedrale Saint-Front gehört zum UNESCO-Welterbe und verleiht dem Stadtbild eine unverwechselbare Tiefe. Das Umland – der sogenannte Périgord Blanc – ist von offenem, hellgrauem Kalksteinland geprägt, weniger spektakulär als die touristischen Hochburgen im Süden, dafür aber gut erschlossen.

Für wen geeignet: Auswanderer, die städtische Infrastruktur mit ländlicher Umgebung kombinieren wollen – Einkaufsmöglichkeiten, Krankenhäuser, Behörden.

Besonderheit: Direktanbindung an die Bahnstrecke Bordeaux–Paris ermöglicht schnelle Verbindungen in beide Richtungen.

Sarlat-la-Canéda und das Périgord Noir

Sarlat ist das touristische Herzstück der Dordogne – eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Frankreichs. Das Périgord Noir verdankt seinen Namen den dichten Eichenwäldern, die in dieser Teilregion dominieren. Hier liegen auch die bekanntesten prähistorischen Stätten: Lascaux, Les Eyzies, die Höhlen von Font-de-Gaume. Im Hochsommer ist Sarlat überlaufen; außerhalb der Saison entfaltet sich eine ganz andere Atmosphäre.

Für wen geeignet: Kulturinteressierte Auswanderer, die bereit sind, den Tourismusrummel im Sommer zu akzeptieren und sich im Herbst und Frühling dafür mit außerordentlicher Stille zu belohnen.

Besonderheit: Wochenmärkte in Sarlat gehören zu den besten der Region – Trüffel, Enten- und Gänseprodukte, lokaler Wein.

Bergerac und das Périgord Pourpre

Das Périgord Pourpre – das Purpurrote – trägt seinen Namen wegen der Weinberge, die das Tal der Dordogne hier prägen. Bergerac ist die zweitgrößte Stadt des Departements, international durch seinen Flughafen mit Direktverbindungen nach Großbritannien, Belgien und in weitere europäische Städte bekannt. Die Stadt selbst ist entspannt, bodenständig, ohne das touristische Hochglanzimage von Sarlat.

Für wen geeignet: Weinliebhaber, Aktive, Paare im Ruhestand mit Wunsch nach guter Erreichbarkeit – auch ohne Auto über den Flughafen.

Besonderheit: Bergerac hat eine der größten anglophonen Auswanderer-Communities Frankreichs aufgebaut; wer internationalen Anschluss sucht, findet ihn hier leicht.

Brantôme und das Périgord Vert

Im äußersten Norden der Dordogne liegt das Périgord Vert – das Grüne Périgord. Üppige Vegetation, Flüsse, sanfte Hügel: Diese Teilregion erinnert manchmal eher an die Normandie als an den sonnigen Südwesten. Brantôme, auch „Venedig des Périgord“ genannt, liegt auf einer Insel zwischen Flussarmen der Dronne und zieht Besucher mit seiner Abteikirche und den Troglodytengebäuden an.

Für wen geeignet: Naturliebhaber, Ruhesuchende, Auswanderer mit Faible für Wasserwege und Kanufahren.

Besonderheit: Günstiger Immobilienmarkt im Vergleich zu touristisch intensiveren Teilregionen – ein Vorteil für alle, die mit begrenztem Budget einsteigen wollen.

Le Bugue und das Vézère-Tal

Das Vézère-Tal ist weltweit bekannt für seine prähistorischen Fundstätten und gehört zum UNESCO-Welterbe. Le Bugue selbst ist ein kleiner, lebhafter Marktflecken mit guter Grundversorgung. Die Kombination aus naturnaher Lage, historischen Stätten und lebendiger Marktkultur macht das Vézère-Tal zu einem der atmosphärisch dichtesten Teile der Dordogne.

Für wen geeignet: Auswanderer, die Alltagsinfrastruktur und unberührte Landschaft in enger Nachbarschaft schätzen.

Besonderheit: Besonders aktive Expat-Szene – in und um Le Bugue treffen sich regelmäßig internationale Gruppen.

Riberac und der Riberacois

Der Riberacois gilt in Expat-Kreisen als einer der entspanntesten Landkreise der Dordogne – wenig Tourismus, sehr viel Landleben, günstige Preise. Riberac selbst ist eine kleine Bastidestadt mit einem der größten Freiluftmärkte der Region (samstags). Die Gegend ist bekannt dafür, dass sich vor allem britische Auswanderer hier niedergelassen haben – das Angebot an englischsprachigen Dienstleistungen ist entsprechend entwickelt.

Für wen geeignet: Auswanderer mit kleinerem Budget und starkem Wunsch nach Ruhe und ländlichem Leben.

Besonderheit: Günstiger Immobilienmarkt – auch Häuser mit großem Grundstück sind hier noch zu vernünftigen Preisen erhältlich.

Domme und die Bastidestädte am Fluss

Domme liegt hoch über einem der schönsten Flussbögen der Dordogne und gilt als eine der schönsten Bastidestädte Frankreichs. Die Gegend zwischen Domme, Beynac-et-Cazenac und Castelnaud zählt zu den landschaftlich spektakulärsten Abschnitten des gesamten Departements. Hier reiht sich ein Château an das nächste; die Dordogne schlängelt sich tief unten durch das Tal.

Für wen geeignet: Romantiker, Kulturfans und alle, die keine Kompromisse bei der Aussicht machen wollen – auch wenn es das Komfort-Kompromisse beim Einkaufen bedeutet.

Besonderheit: Außerhalb der Hauptsaison extrem ruhig – wer Einsamkeit schätzt, findet hier genau das.

Nontron und der Norden

Nontron ist die nördlichste Sous-Préfecture der Dordogne, wenig bekannt, authentisch und deutlich weniger von Tourismus beeinflusst als die südlichen Teile. Das Hinterland ist rau, waldreich, wild – eine andere Dordogne als die postkartenhafte. Für Auswanderer, die bewusst Abstand vom Expat-Trubel suchen, ist der äußerste Norden eine ernsthafte Option.

Für wen geeignet: Individualisten und Naturfans mit hoher Toleranz für begrenzte städtische Infrastruktur.

Besonderheit: Einer der wenigen wirklich unentdeckten Landstriche der Dordogne – kein Massentourismus, dafür echtes Landleben.

Klima & Naturrisiken

Die Dordogne liegt im Übergangsbereich zwischen ozeanischem und halbkontinentalem Klima. Das bedeutet: milde Winter, warme bis heiße Sommer und eine ausgeprägte Frühjahrs- und Herbstsaison, die viele Auswanderer als die schönste Zeit des Jahres beschreiben.

Frühling und Herbst bringen angenehme Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad, goldenes Licht und wenig Niederschlag. Der Sommer kann im Périgord Noir und Pourpre durchaus heiß werden – Temperaturen von 35 Grad und mehr sind in Hitzejahren keine Ausnahme. Der Winter ist mild im Vergleich zu deutschen Verhältnissen, aber nicht mediterran: Frost ist möglich, Schnee kommt gelegentlich vor, liegt aber selten mehrere Tage.

Naturrisiken: Erdbeben spielen keine nennenswerte Rolle. Überschwemmungen sind hingegen ein reales Thema, insbesondere entlang der Dordogne, der Vézère und der Dronne. In Talauen kann der Flussstand nach starken Regenfällen schnell steigen – wer ein Haus in Flussnähe kauft oder mietet, sollte die Hochwasserkarte (Plan de Prévention des Risques Inondations) konsultieren. Trockenheit und Waldbrandgefahr nehmen in der Region, wie überall im Südwesten Frankreichs, zu. Besonders in trockenen Sommern gilt in bewaldeten Gebieten erhöhte Vorsicht.

Visum & Aufenthalt

Als EU-Bürger benötigst du für einen Aufenthalt in Frankreich kein Visum. Du kannst dich jederzeit niederlassen, arbeiten, kaufen oder mieten – das Freizügigkeitsrecht der EU gilt uneingeschränkt. Für einen dauerhaften Wohnsitz meldest du dich bei der zuständigen Gemeinde (Mairie) an und registrierst dich ggf. bei der Sécurité Sociale, dem französischen Krankenversicherungssystem.

Für Rentner aus Deutschland ist der Ablauf überschaubar: Du meldest deinen deutschen Wohnsitz ab, registrierst dich in Frankreich, teilst der Deutschen Rentenversicherung deine neue Adresse mit und prüfst, ob und wie deine Rentenbesteuerung im Ausland geregelt ist (→ Doppelbesteuerungsabkommen, s.u.). Eine Aufenthaltserlaubnis brauchst du als Deutscher nicht – trotzdem empfiehlt es sich, bei einem Aufenthalt von über drei Monaten eine Attestation de résidence von der Mairie ausstellen zu lassen. Sie erleichtert die Eröffnung eines Bankkontos und andere administrative Schritte erheblich.

Für Nicht-EU-Bürger (z.B. österreichische Partner mit Drittstaatsangehörigkeit) gelten eigene Visa-Regeln – hier lohnt die Beratung durch einen spezialisierten Anwalt.

Steuern

Deutschland und Frankreich haben ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), das regelt, welcher Staat das Besteuerungsrecht für welche Einkunftsarten hat. Als Rentnerin oder Rentner mit Wohnsitz in Frankreich gilt grundsätzlich: Gesetzliche Renten aus Deutschland werden in Deutschland besteuert – Frankreich hat dafür kein Besteuerungsrecht, rechnet aber den deutschen Steuerbestandteil auf den Gesamtsteuersatz an (sogenannte Progressionsvorbehalt-Methode).

Private Renten und Kapitaleinkünfte hingegen können je nach Konstellation in Frankreich steuerpflichtig werden. Der französische Einkommenssteuertarif ist progressiv und beginnt erst oberhalb eines Freibetrags – für viele Rentner mit mittlerem Einkommen ergibt sich in Frankreich eine geringere Steuerlast als in Deutschland. Frankreich erhebt zudem eine Sozialabgabe (CSG/CRDS) auf Kapitaleinkünfte; EU-Bürger, die im europäischen Krankenversicherungssystem registriert sind, können in bestimmten Fällen von einer Befreiung profitieren.

Immobiliensteuern in Frankreich: Die Taxe foncière (Grundsteuer) ist vom Eigentümer zu zahlen; die Taxe d’habitation wurde für Hauptwohnsitze in den vergangenen Jahren schrittweise abgeschafft und gilt für viele Haushalte nicht mehr. Erbschaftssteuern in Frankreich folgen eigenen Regeln, die sich von deutschen Regelungen unterscheiden – wer Vermögen übertragen will, sollte das frühzeitig planen.

Fazit: Für viele Deutsche im Rentenalter kann Frankreich steuerlich vorteilhafter sein als Deutschland – aber das hängt stark von der individuellen Einkommensstruktur ab. Lass dich vor dem Umzug von einem Steuerberater mit Frankreich-Expertise beraten.

Krankenversicherung

Frankreich hat eines der leistungsfähigsten Gesundheitssysteme der Welt – das ist keine Übertreibung, sondern eine regelmäßig bestätigte Einschätzung von WHO und vergleichbaren Institutionen. Als dauerhaft in Frankreich wohnhafter EU-Bürger hast du nach einer Wartezeit Zugang zur staatlichen Krankenversicherung, der Assurance Maladie (Sécurité Sociale).

Rentner, die aus Deutschland zuziehen, sollten Folgendes beachten: Wenn du eine gesetzliche Rente aus Deutschland beziehst, meldet die Deutsche Rentenversicherung dich automatisch bei der deutschen Krankenversicherung ab. In Frankreich musst du dich dann bei der Caisse Primaire d’Assurance Maladie (CPAM) registrieren. Die Registrierung als „Résident européen“ mit Rentenanspruch läuft über das Formular S1 (früher E121), das du bei deiner deutschen Krankenkasse beantragst und dann in Frankreich einreichst.

Die staatliche Krankenversicherung übernimmt in Frankreich in der Regel 70–80 % der anerkannten Behandlungskosten. Den Rest trägt entweder du selbst oder eine private Zusatzversicherung, die sogenannte Mutuelle. Diese Mutuelles sind in Frankreich weit verbreitet und kostengünstig – monatliche Beiträge beginnen ab ca. 40–80 Euro für einfache Tarife, können für ältere Versicherte mit umfangreichem Schutz aber auch 150–250 Euro monatlich erreichen.

Private Krankenversicherungen aus Deutschland haben in Frankreich keine direkte Gültigkeit. Wer noch nicht im staatlichen System registriert ist (z.B. in der Anfangszeit), kann eine internationale Krankenversicherung als Übergangslösung nutzen.

Lebenshaltungskosten

Die Dordogne gehört zu den günstigeren Regionen Frankreichs – und liegt damit deutlich unter den Lebenshaltungskosten in deutschen Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt. Wer aus einer deutschen Mittelstadt zuzieht, wird die Unterschiede weniger stark spüren, aber auch dort sind Lebensmittel, Restaurants und Dienstleistungen in der Regel günstiger.

Miete: Ein möbliertes Haus mit Garten in einer ländlichen Gemeinde ist ab ca. 600–900 Euro monatlich zu finden. In touristischen Hotspots wie Sarlat oder Beynac kann es in der Hochsaison eng und teuer werden; langfristige Jahresmieten liegen aber auf deutlich niedrigerem Niveau. Périgueux als größte Stadt bietet Wohnungen ab ca. 450–700 Euro (70–90 m²).

Kauf: Der Immobilienmarkt der Dordogne hat sich in den letzten Jahren leicht erholt, ist aber im Vergleich zu deutschen oder südfranzösischen Preisen noch moderat. Renovierungsbedürftige Landhäuser (Maisons de campagne) sind in Regionen wie dem Riberacois oder dem Périgord Vert ab 80.000–120.000 Euro zu finden. Gut sanierte Objekte in bevorzugten Lagen liegen zwischen 200.000 und 400.000 Euro.

Alltag: Lebensmittel in den regionalen Märkten und Supermärkten sind günstiger als in Deutschland. Ein Restaurantbesuch (Mittagsmenü/Menu du Midi) kostet oft 12–16 Euro inklusive Wein und Kaffee. Benzin, Nebenkosten und Handwerkerleistungen sind vergleichbar oder günstiger. Kostentreiber sind hingegen manche importierten Lebensmittel, einige Versicherungsleistungen und – je nach Lage – die Kosten für Handwerker in touristisch gefragten Gebieten.

Deutschsprachige Community

Die deutschsprachige Community in der Dordogne ist deutlich kleiner als die anglophone – das ist eine realistische Einschätzung, die dich nicht entmutigen, aber vorbereiten soll. Während rund um Bergerac und im Riberacois die englischsprachige Expat-Szene sehr präsent ist, verteilen sich deutschsprachige Auswanderer stärker über die gesamte Region.

Einen organisierten deutschsprachigen Stammtisch oder Verein wie in Ballungsräumen wirst du in der Dordogne kaum finden – das Gesellschaftsleben der Expats läuft hier auf Englisch oder Französisch. Wer gezielt deutschen Kontakt sucht, findet ihn am ehesten über Facebook-Gruppen (z.B. „Deutsche in Frankreich“, „Auswanderer Frankreich“) oder über den Deutschen Club Bordeaux, der von einigen Dordogne-Bewohnern besucht wird.

Deutschsprachige Dienstleister – Steuerberater, Rechtsanwälte, Immobilienmakler mit Deutschkenntnissen – sind vereinzelt vorhanden, aber nicht flächendeckend. Es empfiehlt sich, frühzeitig Kontakt über Online-Foren und Auswanderer-Communities aufzubauen, bevor du umziehst. In Périgueux und Bergerac gibt es einzelne deutschsprachige Ärzte oder Therapeuten – recherchiere gezielt über die lokalen Arztlisten.

Wer bereit ist, seinen sozialen Radius auf die internationale (vor allem anglophone) und die französische Gemeinschaft auszuweiten, wird in der Dordogne außerordentlich freundlich aufgenommen. Die Bereitschaft der Einheimischen zur Integration ist hoch – besonders, wenn du Französisch lernst oder zumindest erkennbar versuchst.

Autorenkommentar

Die Dordogne ist eine Region, die sich nicht aufdrängt. Sie hat keine Hochglanzmarke wie die Côte d’Azur, keine Millionenstadt wie Paris. Was sie hat, ist Tiefe – historische, landschaftliche und menschliche Tiefe. Es gibt Auswanderer, die ursprünglich nur „ein Jahr“ bleiben wollten und zwei Jahrzehnte später noch da sind, nicht weil sie keine andere Wahl hatten, sondern weil sie keine andere Wahl wollen. Das sagt viel.

Was ich dir aus eigener Erfahrung mitgebe: Unterschätze die Sprache nicht. Wer in der Dordogne wirklich ankommen will – nicht nur wohnen, sondern Teil der Gemeinschaft werden –, kommt an Französisch nicht vorbei. Nicht weil die Einheimischen unfreundlich wären, sondern weil die Sprache der Schlüssel zu allem ist: zur Behörde, zum Nachbarn, zum Wochenmarktstand. Fang früh an, am besten vor dem Umzug. Es ist eine der besten Investitionen, die du für dein neues Leben treffen kannst.

Jan Harmening, Expat seit 2005Mehr über mich

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