Überblick

Zu den Gesamtausgaben in Südkorea lässt sich sagen, dass das Land wirtschaftlich stark entwickelt ist und entsprechend ein breites Spektrum an Ausgaben aufweist. Die Lebenshaltungskosten in Südkorea liegen allgemein im mittleren Bereich im internationalen Vergleich. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten betragen etwa 2.300.000 Won (ca. 1.500 Euro) pro Monat, wobei eine Einzelperson mit etwa 470 USD und eine vierköpfige Familie mit etwa 1.650 USD monatlich rechnen kann
Die Gesamtausgaben der privaten Haushalte in Südkorea umfassen in der Regel:
- Wohnkosten: Mieten oder Hypotheken sind oft der größte Ausgabenposten, vor allem in Großstädten wie Seoul. Die Immobilienpreise sind hoch, was sich auch bei den Nebenkosten (Strom, Wasser, Heizung) bemerkbar macht.
- Lebensmittel: Die Ausgaben für Nahrungsmittel sind in Südkorea vergleichsweise hoch, da viele frische und verarbeitete Lebensmittel gekauft werden. Traditionelle koreanische Küche und eine breite Palette an internationalen Produkten prägen den Lebensmittelmarkt.
- Transport: Südkorea verfügt über ein sehr effizientes und weitreichendes öffentliches Verkehrsnetz, was die Kosten für Mobilität relativ gut kalkulierbar macht. Trotzdem geben Familien oder Einzelpersonen auch Geld für Autos, Kraftstoff und Wartung aus.
- Bildung: Bildung ist den Südkoreanern sehr wichtig, daher investieren viele Haushalte beträchtlich in private Nachhilfe, Kurse oder sonstige Bildungsangebote.
- Freizeit und Kultur: Auch Ausgaben für Freizeitaktivitäten, Unterhaltung, Sport und kulturelle Veranstaltungen nehmen einen bedeutenden Anteil ein.
Die Mieten variieren stark je nach Wohnungsgröße, Lage, Ausstattung und ob es sich um Monatsmiete (Wolse) oder Kautionsmodell (Jeonse) handelt. In der Stadt sind Studios und kleine Wohnungen meist teurer, auf dem Land und in Vororten dagegen deutlich günstiger. Im Schnitt darfst du in Städten mit etwa 700 bis 1.000 € für eine kleine bis mittelgroße Wohnung rechnen, auf dem Land mit deutlich weniger, oft um die 250 bis 400 €.
Regionale Monatsmieten (Wolse, ca. 50 m², ohne Möbel, Residents)
Seoul
- Stadtzentrum / Premiumlagen (Gangnam, Itaewon, Mapo):
- 800.000 bis 1.500.000 ₩ / ca. 455 bis 850 € pro Monat
- Gangnam sogar deutlich über 1.500.000 ₩ / 850 €
- Außerhalb des Zentrums (Nowon, Guro): ca. 525 € / ~920.000 ₩
- Budget-Studio: ab ca. 500.000 ₩ / etwa 285 €
- Seouler Mietmarkt 2026 unter Druck: Neubauwohnungen brechen um ~50 % ein → steigende Preise
Andere Großstädte
- Busan, Daegu (Stadtzentrum): ca. 365.000 bis 450.000 ₩ / 210 bis 255 €
- Busan ist im Schnitt ~45 % günstiger als Seoul – komfortables 1-Zimmer-Apartment ab ca. 650.000 ₩ / etwa 370 €
- Incheon: ähnlich wie Busan, ca. 400.000 bis 600.000 ₩ / 230 bis 350 €
- Daejeon, Gwangju: ca. 350.000 bis 500.000 ₩ / 200 bis 285 €
- Suwon, Ulsan: ca. 400.000 bis 650.000 ₩ / 230 bis 370 €
Ländliche Regionen / Kleinstädte
- Ländliche Gebiete: oft unter 215 € / ~375.000 ₩ für kleinere Wohnungen
- Provinzstädte (z. B. Chuncheon, Jeonju, Jinju): ca. 200.000 bis 400.000 ₩ / 113 bis 230 €
- Sehr ländlich / Dörfer: teilweise ab 100.000 bis 150.000 ₩ / 57 bis 85 € (selten, meist ältere Bausubstanz)
Möblierung
- Unmöbliert – Standard in Korea, günstigste Option; du bringst alles selbst mit
- Teilmöbliert – häufig: Küche eingebaut, Klimaanlage, manchmal Waschmaschine/Kühlschrank
- Vollmöbliert – in größeren Städten verfügbar, besonders in:
- Goshiwon (Kleinstappartements, alles inklusive, günstigste Variante: ab 250.000 bis 400.000 ₩ / 142 bis 230 €)
- Serviced Apartments / Officetel: voll möbliert mit Extras wie Tiefgarage, Pool und Sauna möglich – kosten aber spürbar mehr als unmöblierte Alternativen
- Aufpreis vollmöbliert gegenüber unmöbliert: ca. 10 bis 30 % mehr
Häuser mieten (단독주택 / Einfamilienhaus)
- Freistehende Häuser sind in Korea selten und teuer – die meisten Koreaner wohnen in Apartments
- Seoul: ab ca. 2.000.000 bis 4.000.000 ₩ / 1.140 bis 2.275 € für ein normales Haus
- Mittelgroße Städte: ca. 800.000 bis 1.500.000 ₩ / 455 bis 850 €
- Ländlich: ca. 300.000 bis 700.000 ₩ / 170 bis 400 €
- Häuser auf dem Land sind oft günstig, aber mit schlechter Infrastruktur und kaum Nachfrage
- Tipp: Viele Häuser in Korea werden über das Jeonse-System vermietet (Einmalzahlung statt monatlicher Miete)
Wichtige Zusatzinfos
- Nebenkosten (Strom, Wasser, Heizung): ca. 150.000 bis 160.000 ₩ / 85 bis 90 € pro Monat im Durchschnitt
- Kaution (Key Money) bei Wolse: meist 3 bis 10 Monatsmieten im Voraus fällig
- Wohnungssuche läuft über Portale wie Zigbang und Dabang (auch auf Englisch nutzbar)
- Als Resident ohne Koreanisch-Kenntnisse empfiehlt sich ein lokaler Makler (보증금 = Kaution beachten!)
Lokale Apps & Plattformen (die Koreaner selbst nutzen)
Viele Koreaner nutzen nicht nur eine App, sondern vergleichen dieselbe Immobilie parallel auf mehreren Plattformen – insbesondere auf Zigbang und Dabang gleichzeitig, um Details wie Nebenkosten, Kaution und Ausstattung zu vergleichen.
| App/Website | Besonderheit |
|---|---|
| Zigbang (직방) – zigbang.com | Sehr beliebte App mit VR-Touren, Angeboten für Studios, Villas, Officetels. Teilweise englische Oberfläche. |
| Dabang (다방) – dabang.com | Besonders stark bei kleinen Studios und Officetels, mit breitem Angebot für Wolse und Jeonse. |
| Naver Budongsan (네이버 부동산) – land.naver.com | Größte Immobilienplattform Südkoreas, betrieben von Naver. Listet Angebote von registrierten Maklerbüros aus dem ganzen Land. |
| Peterpan’s House (피터팬의 좋은방 구하기) | Plattform primär für Privatvermieter ohne Makler – oft günstiger, da keine Agenturgebühren anfallen. Hauptsächlich auf Koreanisch. |
Achtung: Apps wie Zigbang, Dabang und Naver sind fast ausschließlich auf Koreanisch und sogenannte „Fake Listings“ (Köderanzeigen) sind verbreitet. Diese Apps eignen sich gut, um Preise in einem Viertel zu erkunden, aber man sollte sich nicht allein auf sie verlassen, um eine konkrete Wohnung zu sichern.
Lokale Makler vor Ort (부동산)
Das Gesetz schreibt vor, dass alle Transaktionen über ein lizenziertes Maklerbüro abgewickelt werden müssen. Das bedeutet: Einfach in ein lokales Budongsan (부동산)-Büro in der gewünschten Gegend hineingehen!
Für Ausländer empfehlen sich Agenturen, die als „global“ anerkannt sind – z. B. JK Global Realty, Smile Realty oder Alice Realty (besonders in Yongsan). Diese müssen die gesetzlichen Gebührenordnungen einhalten und bieten dadurch besseren Schutz vor Übervorteilung.
Praktische Tipps
- Koreanische Grundkenntnisse sind bei der Wohnungssuche von Vorteil. Manche Vermieter stellen Hürden aufgrund von Sprachbarrieren auf – grundlegende Sprachkenntnisse helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
- Schnell handeln ist wichtig: Begehrte Wohnungen können schon nach ein oder zwei Tagen weg sein.
- Immer die Registrierung der Wohnung (등기부등본) beim Makler prüfen lassen, bevor man unterschreibt.
Empfehlenswerte Stadtteile für Expats
- Seoul: Haebangchon, Itaewon, Mapo, Hongdae (international, viele Ausländer)
- Außerhalb Seouls: Ichon-dong im Norden des Han-Flusses – schönes Gemeinschaftsgefühl; Gangnam-gu im Süden – ruhiger, gute Schulen und Pendlerverbindungen.
- Busan: Günstigere Alternative zu Seoul, aber weniger englischsprachige Vermieter.
Für einen durchschnittlichen Haushalt kannst du mit Wohnnebenkosten von etwa 150.000 bis 160.000 Won rechnen, was ungefähr 85 bis 91 Euro entspricht. Dieser Betrag beziehen sich auf die Grundversorgung und übliche Verbrauchsmengen ohne besondere Extras oder sehr hohen Verbrauch.
Wenn du eine Wohnung in Seoul mit ca. 85 m² hast, liegen die Nebenkosten bei etwa 125.000 bis 330.000 Won (ca. 70 bis 188 Euro), abhängig von der Ausstattung und Nutzung. In ländlichen Gebieten sind die Nebenkosten tendenziell niedriger.
Die durchschnittlichen Wohnnebenkosten in Südkorea (Strom, Wasser, Müll und Internet
In Seoul/Großstädten:
- Strom: 9 bis 40 €/Monat (je nach Jahreszeit, im Sommer deutlich höher)
- Wasser: 15 bis 25 €/Monat für 2 Personen
- Gas: 35 bis 40 €/Monat
- Internet & TV-Paket: 24 bis 40 €/Monat
- Smartphone-Tarif: 24 bis 32 €/Monat
- Gesamte Nebenkosten für 85m²-Wohnung: ca. 190 €/Monat
Besonderheiten beim Strom:
- Mildes Wetter: unter 9 €/Monat möglich
- Sommer (Juli-August): bis zu 45 €/Monat für Studio-Apartment
- Alte Gebäude sind teurer im Verbrauch
- Progressives Tarifsystem – mehr Verbrauch = höhere Kosten pro kWh
Auf dem Land:
- Strom: 20 bis 30 % günstiger als in der Stadt
- Wasser: oft deutlich billiger oder sogar kostenfrei
- Gas: ähnliche Preise wie in der Stadt
- Internet: gleiche Preise, aber langsamere Verbindungen möglich
- Müllgebühren: meist günstiger
Allgemeine Infos:
- Müllgebühren sind meist niedrig und oft in Hausverwaltungskosten enthalten
- E-Rechnung spart 200 Won/Monat Rabatt
- Wartungsgebühren für Apartments kommen zusätzlich dazu
- Heizung im Winter kann Stromkosten verdoppeln
Obwohl die Gesamtlebenshaltungskosten rund 31,5 % niedriger sind als in Deutschland, sind die Supermarkt-Lebensmittel im Schnitt teurer – essen gehen ist dagegen deutlich günstiger.
Supermarkt – was kostet mehr, was weniger?
Äpfel kosten in Südkorea rund 125 % mehr als in Deutschland, Bananen etwa 48 % mehr. Auch Rindfleisch, Käse, Milchprodukte und Importwaren liegen über dem deutschen Preisniveau. Günstig sind hingegen Reis, Eier, Hähnchenfilet, Softdrinks und frisches Gemüse.
Insgesamt sind Lebensmittel und Grundprodukte im Durchschnitt rund 18 % teurer als in Deutschland, während Essen in Restaurants und Bars etwa 46 % günstiger ist.
Seoul vs. Rest des Landes
In städtischen Gebieten gibt eine Person durchschnittlich etwa 250 bis 350 € im Monat für Lebensmittel und Getränke aus. Auf dem Land und in weniger urbanisierten Regionen sind Grundnahrungsmittel günstiger. In Seoul-Vierteln wie Gangnam oder in exklusiven Supermärkten (Hannam-dong) können die Preise nochmals deutlich höher liegen. Lokale Märkte (Noryangjin, Gwangjang) und Discounter (E-Mart, Lotte Mart, Homeplus) bieten günstigere Alternativen.
Besonderheit: Obst & Fleisch
Südkorea hat aufgrund seines geringen Anbaulandes, strenger Importzölle und hoher Transportkosten strukturell teure Preise bei frischem Obst und Rindfleisch (z. B. Hanwoo-Beef als Premiumprodukt). Wer sich regional-koreanisch ernährt (Kimchi, Reis, Tofu, Hühner- und Schweinefleisch), lebt deutlich günstiger als jemand, der westliche Essgewohnheiten beibehält.
Südkorea ist im Bereich Körperpflege und Reinigung insgesamt leicht günstiger als Deutschland, aber die Unterschiede sind überschaubar.
- Einfache Drogerieprodukte (Shampoo, Zahnpasta, Toilettenpapier) sind in Südkorea grob 10 bis 25 % günstiger als in Deutschland.
- Südkorea hat eine sehr starke lokale Kosmetik- und Körperpflegeindustrie (K-Beauty), wodurch einheimische Markenprodukte oft günstig und qualitativ hochwertig sind.
- Internationale/westliche Marken können hingegen teurer oder vergleichbar mit deutschen Preisen sein.
In Südkorea sind die Transportmöglichkeiten vielfältig und preislich relativ günstig. Insgesamt sind die Transportkosten für Einzelfahrten sehr erschwinglich, vor allem in den Städten, während Taxis für kurze Fahrten moderate Preise haben. Öffentlicher Verkehr zählt zu den effektivsten und günstigsten Fortbewegungsmitteln im Land. Hier eine Übersicht in Euro ohne Quellenangaben:
Öffentlicher Nahverkehr (U-Bahn, Bus):
U-Bahn/Subway:
- Eine einfache Fahrt kostet ca. 0,90 bis 1 Euro (innerhalb 10 km), abhängig von Entfernung und Stadt.
- Längere Strecken: + 0,07 € pro weitere 5km
- In großen Städten sind Fahrten mit der U-Bahn meist um die 1 bis 1,25 Euro, mit Rabatten (bis 10%) bei Nutzung von Karten wie der T-Money Card.
- Monatskarte (Climate Card): 45 bis 50 €/Monat für unbegrenzte Fahrten
- Betriebszeiten: 5:30 bis 24:00 Uhr
- kostenloser Transfer zwischen Bus und U-Bahn innerhalb 30 Minuten
Busse:
- Der Basistarif für Busfahrten liegt ebenfalls um 1 Euro. Es wird günstiger wenn man mit aufladbaren Karten gezahlt.
- Climate Card (Monatskarte) für den öffentlichen Nahverkehr: 45 bis 50 €/Monat
- Auf dem Land sind die Taktungen von Bussen geringer, aber Taxi und Bus bleiben wichtige Optionen.
- Transfer zwischen Bus und U-Bahn: kostenlos innerhalb 30 Minuten
- Verschiedene Bustypen (Stadt-, Express-, Nachtbusse)
Taxi:
- Grundgebühr ca. 3 Euro.
- Zusätzlich etwa 0,65 bis 0,70 Euro pro Kilometer.
- Ein Taxi mit 7 km Fahrt kostet ungefähr 7,30 Euro.
- Eine Stunde Wartezeit im Taxi kostet etwa 7,40 Euro.
- Nachtzuschlag (24:00 bis 4:00): + 20 %
- Luxus-Taxis: etwa doppelter Preis
- Mögliche Zuschläge: bis zu 60 % (international, nachts, außerhalb der Stadt)
Fernverkehr per Zug:
- Eine Intercity-Fahrt z.B. von Seoul nach Busan kostet ab etwa 34 Euro (etwa 390 Kilometer).
- KORAIL-Pass: Die KORAIL-Pässe bieten unbegrenzte Fahrten mit KTX- und anderen von KORAIL betriebenen Zügen, was oft günstiger ist als der Kauf einzelner Fahrkarten, insbesondere bei mehreren langen Strecken.
- 4-Tages-Flexi-Pass für Erwachsene (ab 26 Jahren), der innerhalb von 10 Tagen an vier beliebigen Tagen genutzt werden kann, kostet ungefähr 180 Euro.
- 3-Tages-Pässe für ungefähr 83 Euro
- 5-Tages-Pässe für etwa 132 Euro
Besonderheiten:
- Die Nutzung von Transportkarten wie T-Money ist sehr empfohlen, da sie günstigere Tarife und einfache Handhabung bieten. Die T-Money Karte funktioniert landesweit.
- In Städten ist der öffentliche Verkehr sehr zuverlässig und gut ausgebaut, inklusive U-Bahn, Busse und Taxis.
- Sehr pünktlicher und zuverlässiger Service
- Apps wie KakaoTaxi für Taxibestellungen
- Uber begrenzt verfügbar, wenige Fahrer
Land vs. Stadt:
- Seoul: Ausgezeichnetes ÖPNV-Netz, Taxis überall verfügbar
- Busan: Ähnliche Preise wie Seoul, etwas weniger dicht
- Ländliche Gebiete: Begrenzte ÖPNV-Optionen, längere Wartezeiten, oft auf Taxis angewiesen
Kleidung und Freizeit sind in Südkorea meist preislich ähnlich oder etwas günstiger als in Deutschland, besonders bei Freizeit-Ausgaben auf dem Land. In städtischen Zentren ist das Freizeit- und Modeangebot in Südkorea besonders vielfältig, modischer und trendbewusst – die Preise dafür aber ähnlich oder nur leicht unter denen in Deutschland. Auf dem Land ist sowohl das Freizeit- als auch Modeangebot in beiden Ländern günstiger, wenn auch teils eingeschränkter.
Kleidung in Südkorea:
Preisniveau allgemein
- In Südkorea bekommst du Kleidungsstücke in allen Preisklassen.
- In Großstädten wie Seoul findest du viele Markenläden und große Einkaufszentren mit einer riesigen Auswahl – von günstigen Basics bis hin zu teuren internationalen Labels.
- T-Shirts gibt es schon ab 4 bis 5 €, Jeans ab etwa 18 €. Kleidung von Marken (z.B. Levi’s) kostet oft 50 bis 90 € pro Teil, teils mehr in Szenevierteln wie Gangnam
Unterschied Stadt vs. Land
- In Städten: Modernes, internationales Sortiment, Modetrends sind wichtiger und das Angebot ist riesig.
- Kaufhäuser wie Lotte und Hyundai Department Store sind teuer.
- Günstig einkaufen: Dongdaemun-Markt (Großhandelspreise, besonders nachts), Namdaemun-Markt (Traditioneller Markt mit Verhandlungsmöglichkeiten), Online-Shopping (Gmarket, 11st): Oft 20 bis 30% günstiger, Hongdae (Trendy Streetwear zu fairen Preisen).
- Auf dem Land: Weniger Auswahl, vor allem lokale und günstigere Marken. Die Preise sind oft etwas niedriger, jedoch können Trendartikel oder Mode-Importe auch mal teurer sein, weil Angebot und Nachfrage kleiner sind.
- Gebrauchtläden und Märkte außerhalb der Metropolen haben manchmal besonders günstige Angebote.
Freizeitaktivitäten
Korea ist insgesamt günstiger bei Freizeitaktivitäten. Deutschland hat höhere Preise bei den meisten Aktivitäten, aber dafür oft größere Vielfalt bei Outdoor-Aktivitäten und kulturellen Angeboten.
So viel bezahlt man in Seoul im Vergleich zu Berlin
Man benötigt derzeit (06/2026) in Seoul rund 3.285 €, um den gleichen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, den man mit 4.000 € in Berlin haben könnte (vorausgesetzt, man mietet in den Städten).
- Die Verbraucherpreise in Seoul sind 11,9 % niedriger als in Berlin (ohne Miete)
- Die Verbraucherpreise in Seoul sind 17,9 % niedriger als in Berlin (einschließlich Miete)
- Die Mietpreise in Seoul sind 32,6 % niedriger als in Berlin
- Die Restaurantpreise in Seoul sind 39,3 % niedriger als in Berlin
- Lebensmittelpreise in Seoul sind 12,6 % höher als in Berlin
- Die lokale Kaufkraft in Seoul ist um 6,7 % höher als in Berlin
Was ist die Preisspanne von Lebensmitteln, Transport, Kleidung, Mieten in Seoul
Durchschnittliche Restaurant- und Lebenshaltungskosten in Seoul
Daten von 07/2025 bis 06/2026
Quelle: numbeo.com
Restaurantpreise in Seoul
| Restaurant | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Essen, Preiswertes Restaurant | 7,38 | 5,11 bis 10,22 |
| Mittelklasse, 3 Gänge für 2 Pers. | 51,09 | 28,38 bis 79,47 |
| Einheimisches Bier, 0,5 l | 2,84 | 1,87 bis 4,54 |
| Importiertes Bier, 0,33 l | 4,12 | 2,84 bis 5,11 |
| Cappuccino | 3,08 | 1,70 bis 3,97 |
| Coca / Pepsi (0,33 l) | 1,23 | 0,91bis 1,99 |
| Wasser (0,33 l) | 0,61 | 0,45 bis 1,14 |
Lebensmittel- und Getränkepreise in Seoul
| Lebensmittel / Getränke | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Milch (1 L) | 1,68 | 1,14 bis 1,99 |
| Weißbrot (500 g) | 2,36 | 1,42 bis 4,54 |
| Reis (weiß), (1 kg) | 3,12 | 1,42 bis 4,54 |
| Eier (12) | 2,38 | 1,36 bis 3,86 |
| Lokale Käse (1 kg) | 11,92 | 7,38 bis 28,38 |
| Hühnerbrustfilet (1 kg) | 7,47 | 3,86 bis 10,79 |
| Rindfleisch (1 kg) | 19,61 | 10,22 bis 34,06 |
| Äpfel (1 kg) | 5,92 | 3,41 bis 8,51 |
| Bananen (1 kg) | 2,66 | 1,70 bis 5,10 |
| Orangen (1 kg) | 4,35 | 2,84 bis 6,81 |
| Tomaten (1 kg) | 4,87 | 2,38 bis 6,81 |
| Kartoffeln (1 kg) | 2,86 | 1,36 bis 3,97 |
| Zwiebeln (1 kg) | 1,99 | 1,14 bis 2,84 |
| Kopfsalat (1 Kopf) | 2,22 | 1,14 bis 3,46 |
| Wasser (1,5 l) | 0,85 | 0,45 bis 1,14 |
| Flasche Wein (Mittelklasse) | 16,46 | 8,51 bis 25,54 |
| Einheimisches Bier, 0,5 l | 1,81 | 0,97 bis 3,18 |
| Importiertes Bier, 0,33 l | 2,25 | 1,42 bis 4,54 |
Durchschnittliche Kosten für Nahverkehr, Nebenkosten, Kleidung, Freizeit, Bildung in Seoul
Daten von 07/2025 bis 06/2026
Quelle: numbeo.com
Transportkosten in Seoul
| Transportmittel | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Einmal Ticket | 0,88 | 0,85 bis 0,91 |
| Monatskarte | 25,20 | 34,06 bis 39,74 |
| Taxi Grundbetrag | 2,72 | 2,72 bis 2,72 |
| Taxi 1 km | 0,48 | 0,43 bis 1,14 |
| Taxi 1 Stunde warten | 6,81 | 6,81 bis 11,35 |
| Benzin (1 Liter) | 1,04 | 0,94 bis 1,14 |
Wohnnebenkosten in Seoul
| Wohnnebenkosten | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| für 85 qm Wohnung (Strom, Wasser, Müll etc.) | 138,31 | 85,15 bis 249,30 |
| Mobile Phone Monthly Plan with Calls and 10 GB+ Data | 26,42 | 11,35 bis 45,41 |
| Internet (60 Mbps o. mehr, unbegrenzten Daten, Kabel/ADSL) | 15,27 | 10,62 bis 20,44 |
Preise für Kleidung und Freizeit in Seoul
| Kleidung und Freizeit | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Jeans (Levis 501 oder ähnlich) | 43,74 | 34,06 bis 85,16 |
| Sommerkleid (Zara, H&M, …) | 24,57 | 17,03 bis 34,06 |
| Sportschuhe Nike, Mittelklasse | 58,11 | 39,74 bis 113,53 |
| Leder Business Schuhe | 55,56 | 39,74 bis 113,53 |
| Fitnesscenter, Monat/Erwachsener | 47,31 | 19,87 bis 113,53 |
| Tennis, 1 Stunde am Wochenende | 15,47 | 7,10 bis 22,71 |
| eine Kinokarte | 8,51 | 7,38 bis 11,35 |
Kosten für Bildung in Seoul
| Bildung | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Vorschule/Kindergarten, Privat, ganzer Tag, monatlich je Kind | 1.347 | 369 bis 2.045 |
| Internationale Grundschule pro Jahr und Kind | 17.174 | 15.327 bis 22.851 |
Durchschnittliche Mietpreise / Kaufpreise und Gehälter in Seoul
Daten von 07/2025 bis 06/2026
Quelle: numbeo.com
Mietpreise / Kaufpreise in Seoul
| Mietpreis / Kaufpreis | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Miete – Apartment (1 Schlafzimmer) im Stadtzentrum | 756 | 568 bis 852 |
| Miete – Apartment (1 Schlafzimmer) außerhalb des Zentrums | 502 | 397 bis 681 |
| Miete – Apartment (3 Schlafzimmer) im Stadtzentrum | 1.989 | 1.419 bis 3.974 |
| Miete – Apartment (3 Schlafzimmer) außerhalb des Zentrums | 1.072 | 851 bis 1.987 |
| Kauf – Preis pro Quadratmeter für ein Apartment in der City | 19.651 | 11.365 bis 30.053 |
| Kauf – Preis pro Quadratmeter – Wohnung außerhalb des Zentrums | 8.573 | 6.812 bis 14.759 |
Gehälter in Seoul
| Gehälter | Ø € Preis | € Preis von/bis |
|---|---|---|
| Durchschnittliches Monatliches Gehalt (nach Steuern) | 2.617 | – |
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„Ich bin Ivonne Harmening, und obwohl ich selbst nie in Südkorea gelebt habe, bringe ich über 20 Jahre persönliche Auswanderungserfahrung mit – verteilt auf vier verschiedene Länder, die mich geprägt und meinen Blick für das Wesentliche beim Leben im Ausland geschärft haben. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, worauf es wirklich ankommt, wenn man in ein neues Land aufbricht: verlässliche Informationen über Lebenshaltungskosten, Mieten und den Alltag vor Ort.
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Weitere Südkorea Informationen
- Bevölkerung von Südkorea: Menschen, Kultur und Lebensweise
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Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2026 von Ivonne Harmening (2005 ausgewandert)
