Überwintern in Südeuropa: So finden Rentner bezahlbare Ferienwohnungen für die Wintermonate

Wer zeitlich flexibel ist und nicht mehr an Schulferien oder Urlaubstage gebunden ist, kann die kälteste Jahreszeit einfach woanders verbringen – dort, wo man im Januar noch draußen Kaffee trinken kann, ohne dass er sofort kalt wird.

Sonnenuntergang am Meer
Überwintern in Südeuropa

Das Prinzip ist simpel: für vier, sechs, acht oder zehn Wochen eine Wohnung in einer wärmeren Region Europas mieten, die eigenen vier Wände zu Hause in der Zwischenzeit kalt oder auf Sparflamme lassen, und die Heizkostenabrechnung zu Hause fällt schmaler aus, und man muss nicht jeden Morgen erst die Frostschicht vom Auto kratzen.

Wohin es die meisten zieht

Spanien führt bei dieser Art von Winterflucht nach wie vor die Liste an, was wenig überrascht. Die Kanarischen Inseln bieten selbst im Februar Temperaturen, bei denen ein Pullover schon fast zu viel ist, und Teneriffa oder Gran Canaria haben inzwischen eine so etablierte Infrastruktur für Langzeitgäste, dass man dort problemlos Ärzte findet, die Deutsch sprechen. Die Costa Blanca rund um Alicante oder Torrevieja zieht seit Jahrzehnten deutsche und britische Rentner an, was zu einer angenehmen Nebenwirkung führt: Viele Vermieter kennen sich mit Monatsvermietungen aus und müssen nicht erst überredet werden.

Griechenland holt spürbar auf. Kreta und Rhodos bleiben auch im Winter mild, wenn auch mit mehr Regen als auf den Kanaren, und die Lebenshaltungskosten liegen dort oft spürbar unter denen in Spanien. Wer flexibel bei der Anreise ist, findet auch in der Nebensaison noch Flugverbindungen, wenn auch mit weniger Direktflügen als im Sommer.

Portugal, allen voran die Algarve, punktet mit einer inzwischen sehr gut etablierten Community aus nordeuropäischen Rentnern. Das hat einen praktischen Vorteil: Man findet leichter Anschluss, wenn man das möchte, aber genauso leicht seine Ruhe, wenn nicht.

Worauf es bei der Wohnungssuche wirklich ankommt

Bei längeren Aufenthalten zahlen sich ebenerdige Apartments oder solche mit Aufzug einfach im Alltag aus.

Genauso wichtig: eine Küche, die auch tatsächlich zum Kochen taugt, nicht nur zur Deko in der Anzeige. Wer wochenlang bleibt, will nicht jeden Abend auswärts essen, schon aus Kostengründen nicht. Und dann ist da noch die Heizung. Ja, wirklich – auch in Südspanien und auf Kreta kann es abends empfindlich kühl werden, und nicht jede Ferienwohnung, die im Sommer vermietet wird, hat eine brauchbare Heizmöglichkeit eingebaut.

Immer mehr Seniorinnen und Senioren entscheiden sich dazu, die kalte Jahreszeit in milderen Gefilden Südeuropas zu verbringen. Ob auf Mallorca, den Kanaren oder an den Küsten Griechenlands – ein mehrwöchiger Aufenthalt im Süden steigert die Lebensqualität und schont die Heizkosten daheim. Bei der Buchung einer geeigneten Seniorenresidenz oder einer ebenerdigen Ferienwohnung im Ausland kommt es jedoch darauf an, Monatsrabatte und Direktpreise der Anbieter genau zu vergleichen. Statt jedes Portal einzeln aufzurufen, vereinfachen moderne Reisesuchmaschinen die Recherche erheblich. Ein Blick auf cozycozy zeigt transparent alle verfügbaren Ferienhäuser, Appartements und Hotels im Zielgebiet an, sodass Senioren mühelos die günstigste Buchungsoption für ihren Winteraufenthalt auswählen können.

Formalitäten, die man nicht vergessen sollte

Die gute Nachricht zuerst: Wer aus dem deutschsprachigen Raum kommt und innerhalb der EU beziehungsweise des Schengen-Raums bleibt, braucht kein Visum für einen mehrwöchigen Winteraufenthalt. Die 90-von-180-Tage-Regel betrifft in erster Linie Reisende aus Drittstaaten, nicht EU-Bürger, die sich innerhalb der Union bewegen. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf ein paar praktische Dinge, bevor der Koffer gepackt wird.

Die europäische Krankenversicherungskarte auf der Rückseite der eigenen Versichertenkarte deckt medizinische Notfälle in anderen EU-Ländern ab, allerdings nicht immer im gleichen Umfang wie zu Hause. Eine zusätzliche Reisekrankenversicherung für Langzeitaufenthalte kostet meist nur einen kleinen Betrag und erspart im Ernstfall viel Ärger. Die Post nach Hause lässt sich in den meisten Fällen unkompliziert per Nachsendeauftrag umleiten, und wer regelmäßig Medikamente benötigt, sollte rechtzeitig mit dem Hausarzt klären, wie ein ausreichender Vorrat für die Reise organisiert werden kann, ohne dass es an der Grenze zu Rückfragen kommt.