Wer sich entscheidet, im Ausland zu heiraten, denkt zuerst an Bürokratie, Visa und Trauzeugen, die Flüge buchen müssen. Doch spätestens wenn die Formalitäten erledigt sind, rückt ein anderes Thema in den Vordergrund: Wie organisierst du das Getting Ready an einem fremden Ort – vielleicht in einer Finca auf Mallorca, einer Villa in der Toskana oder einem Boutique-Hotel in Portugal?

Das Getting Ready entscheidet oft darüber, wie entspannt ein Hochzeitstag beginnt. Wenn du dich gemeinsam mit deiner engsten Begleitung direkt in der Destination Wedding Location fertig machst, entsteht ein besonderer Mix aus Vorfreude, Intimität und ganz praktischer Logistik. Mit der richtigen Planung wird das Brautzimmer zu einem Ruhepol – auch wenn das nächste Kaufhaus 40 Kilometer entfernt ist.
Warum das Brautzimmer bei einer Auslandshochzeit noch wichtiger ist
Zuhause kannst du kurzfristig etwas nachkaufen oder eine Freundin vorbeischicken. Im Ausland geht das nicht so einfach. Erfahrene Hochzeitsplanerinnen für Destination Weddings empfehlen daher, das Getting Ready so zu organisieren wie ein kleines, selbstversorgendes Studio.
Ideal ist ein Zimmer mit viel Tageslicht, mehreren Steckdosen (plus Adapter für das jeweilige Land!), Sitzgelegenheiten für Styling und Begleitung sowie Ablageflächen, die nicht sofort im Chaos versinken. Wer schon bei der Location-Besichtigung – ob vor Ort oder per Videocall – nach einem separaten Getting Ready Raum fragt, erspart sich am großen Tag jede Menge Stress.
Die Haar-Routine am Hochzeitstag im Ausland
Beim Haarstyling zahlt sich eine klare Reihenfolge aus: zuerst sanft entwirren, dann Hitzeschutz auftragen, anschließend mit Lockenstab oder Glätteisen formen und zum Schluss die Frisur ausarbeiten. Viele Stylistinnen, die auf Destination Weddings spezialisiert sind, schwören darauf, nach dem Formen der Locken mit einer hochwertigen wildschweinborstenbürste in sanften, großen Zügen durch die Längen zu arbeiten – das macht Übergänge weicher und bringt natürlichen Glanz, ohne die Frisur zu zerstören.
Ein praktisches Tool für unterwegs ist die Curvy Brush von Yuaia Haircare: ergonomisch geformt, folgt der gebogene Bürstenkopf der Kontur der Kopfhaut und erleichtert längeres Bürsten im Stehen. Die Kombination aus flexiblen Pins und den Eigenschaften einer Wildschweinborstenbürste verteilt die natürlichen Öle gleichmäßig von der Kopfhaut bis in die Spitzen – ein Effekt, den viele Bräute gerade an langen Tagen mit wechselndem Klima als besonders pflegend wahrnehmen.
Checkliste: Was du ins Ausland mitnehmen solltest
Wer im Ausland heiratet, packt das Getting Ready komplett in den Koffer. Diese Basics sollten nicht fehlen:
- Haartools: Lockenstab oder Glätteisen (mit Universalnetzteil), Hitzeschutzspray, Haarspray, Haarnadeln, Haargummis, eine Wildschweinborstenbürste zum Nachstylen
- Make-up-Grundausstattung: Pinsel, Wattepads, Wattestäbchen, transparentes Puder gegen Glanz
- Pflege für alle: Deodorant, feine Kämme, neutrales Haarspray – nicht nur für dich, sondern auch für weit angereiste Gäste, die sich frisch machen möchten
- Länder-Adapter: Je nach Zielland brauchst du einen anderen Steckeradapter – das vergessen erstaunlich viele
Frühzeitig mit Location und Stylistin abstimmen
Wer im Ausland heiratet, sollte die Getting Ready Planung früh angehen – idealerweise zusammen mit der Location und der Stylistin. Viele Destination Wedding Locations bieten mittlerweile einen dedizierten Brautraum an; frag explizit danach, wenn du Angebote vergleichst.
Ein durchdachtes Brautzimmer, hochwertige Tools und eine ruhige Atmosphäre machen das Getting Ready zu einem eigenen, kostbaren Kapitel deines Hochzeitstages – egal ob du in Deutschland, Spanien, Italien oder auf einer griechischen Insel heiratest.
